Polizeimeldungen Schwyz
Blaulicht-Ticker - Mehr als 140 Dienstjahre gehen bei der Kantonspolizei Schwyz in Pension

Die wichtigsten Polizei- und Verkehrsmeldungen aus dem Kanton Schwyz

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Alexandra Wey / KEYSTONE
(chm)

Die folgenden Meldungen stammen von der Kantonspolizei Schwyz:

Mehr als 140 Dienstjahre gehen bei der Kantonspolizei Schwyz in Pension

Mit Fw Louis Zünd, Fw Peter Zimmermann, Bruno Blattmann und Carlo Winz gehen nach insgesamt mehr als 140 Dienstjahren vier Mitarbeitende der Kantonspolizei Schwyz in die wohlverdiente Pension.

Fw Louis Zünd kann nach 40 Dienstjahren Ende November 2022 die frühzeitige Pension antreten. Er war nach der Polizeischule 1982/1983 drei Monate bei der Verkehrsgruppe Ausserschwyz, bevor er am 1. Januar 1984 für drei Monate auf den Polizeiposten Pfäffikon wechselte. Anschliessend arbeitete Louis Zünd bei der Verkehrspolizei in Schwyz und leistete ab dem 1. April 1986 Dienst auf dem Polizeiposten Siebnen. Am 1. September 1993 wechselte er zum damaligen Fahndungsdienst Ausserschwyz. Nach knapp sechs Jahren wurde Louis Zünd zum stellvertretenden Chef des Fahndungsdienstes Ausserschwyz gewählt. Seit dem 1. Dezember 2006 bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung arbeitete er als Stellvertreter Chef Ermittlungsdienst bei der Kriminalpolizei.

Bruno Blattmann, Leiter Wagenpark, geht Ende November 2022 nach mehr als 34 Dienstjahren ebenfalls frühzeitig in die verdiente Pension. Er zeichnete sich in all diesen Jahren für die Beschaffung, Wartung und Instandhaltung der Polizeifahrzeuge verantwortlich.

Carlo Winz lässt sich Ende November 2022 nach mehr als 26 Jahren ebenso frühzeitig pensionieren. Er kam 1996 zur Kantonspolizei und war während sechs Jahren Chef des damaligen Technischen Dienstes. Seit 2002 ist er Sachbearbeiter beim Technischen Dienst beziehungsweise der heutigen Informatik und Technik tätig.

Mit über 43 Dienstjahren geht Fw Peter Zimmermann Ende Dezember 2022 in die verdiente Pension. Er startete 1979 als Anwärter die Polizeischule und kam am 1. September 1980 zum Polizeiposten Schwyz und der damaligen Verkehrsabteilung in Schwyz. Am 1. September 1991 wechselte Peter Zimmermann zum Fahndungsdienst Schwyz, wo er während fünf Jahren arbeitete. Anschliessend leistete er bis 1998 Dienst bei der Kripo-Geschäftsstelle. Seit 1998 ist er im Zentralendienst tätig. Im Jahr 1999 wurde er zudem zum Stellvertreter Chef Zentralendienst gewählt.

Die Kantonspolizei Schwyz dankt den vier Kollegen für ihre langjährige Tätigkeit und wünscht ihnen für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und beste Gesundheit.

Quelle: Kantonspolizei Schwyz, Mittwoch, 30.11.2022 (Link)

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Zentralschweiz: Geben Sie Taschendieben keine Chance

In der Adventszeit sind viele Menschen in Einkaufsmeilen und in den Städten unterwegs, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Diese Zeit nutzen Taschendiebe für Beutezüge. Damit die Festtage auch die erwartete Freude bereiten, empfehlen die Zentralschweizer Polizeikorps, die persönlichen Wertsachen im Auge zu behalten.

Trick- und Taschendiebe sind in der Adventszeit in und um die Warenhäuser unterwegs. Bevorzugt nutzen sie Menschenansammlungen und das Gedränge in den Läden, auf Strassen, Plätzen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Auch die Hektik an Bahnhöfen oder Weihnachtsmärkten ist für Langfinger ausgesprochen attraktiv. In diesem Jahr gelten keine Corona-Massnahmen mehr, weshalb die Menschen wieder weniger Abstand zueinander haben, eine dementsprechend höhere Vorsicht ist somit das Gebot der Stunde. Taschendiebe sind meist nicht allein unterwegs, sondern arbeiten in Gruppen und sind äusserst erfinderisch. Sie versuchen ihre potenziellen Opfer abzulenken, beispielsweise durch Anrempeln, scheinheiligem «Nach-dem-Weg-Fragen» oder «unabsichtlichem» Getränke-Verschütten. Komplizen nutzen die Ablenkung dann für den eigentlichen Diebstahl.

Mit etwas Achtsamkeit können Sie sich aber weitgehend schützen. Folgen Sie den Empfehlungen Ihrer Polizei und vermiesen Sie so den Dieben das erhoffte Weihnachtsgeschäft:

Verhalten im Schadenfall

Machen Sie umgehend auch andere Personen in Ihrem Umkreis auf den Diebstahl aufmerksam und verständigen Sie die Polizei über den Notruf 117.

Auch dieses Jahr wird die Polizei im Rahmen von Präventionsmassnahmen während der Adventszeit uniformiert und zivil präsent sein.

Die Zentralschweizer Polizeikorps wünschen Ihnen eine diebstahlfreie und angenehme Adventszeit.

Quelle: Kantonspolizei Schwyz, Mittwoch, 30.11.2022 (Link)

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Einsiedeln: Brand in Mehrfamilienhaus

Am Freitagmorgen, 25. November 2022, kurz nach 10 Uhr, ging auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus an der Erlenbachstrasse in Einsiedeln Rauch festgestellt wurde. Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten folglich in einer Wohnung ein Feuer lokalisieren und dieses rasch löschen. Mehrere Bewohner des Hauses mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, eine technische Ursache steht im Vordergrund. Die betroffene Wohnung ist vorderhand nicht mehr bewohnbar.

Im Einsatz standen die Feuerwehr Einsiedeln, der Rettungsdienst Einsiedeln sowie die Kantonspolizei Schwyz.

Quelle: Kantonspolizei Schwyz, Freitag, 25.11.2022 (Link)

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Zentralschweiz: E-Trottinette sind keine geeigneten Geschenke für Kinder

Zentralschweiz 23. November 2022

Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Der Handel bietet zahlreiche Trendfahrzeuge wie E-Trottinette an, welche durch Kinder grundsätzlich nicht benutzt werden dürfen. Viele dieser Fahrzeuge entsprechen zudem nicht den Vorschriften und deren Verwendung ist auch für Erwachsene auf öffentlichen Verkehrsflächen verboten. Das heisst, sie dürfen nur auf abgesperrten Arealen verwendet werden. Neben strafrechtlichen Folgen können im Schadenfall Versicherungen nicht kalkulierbare Regressforderungen stellen.

Mit dem Black Friday wird traditionell das Weihnachtgeschäft eröffnet. Der Handel bietet zahlreiche Trendfahrzeuge, teilweise zu Schleuderpreisen, an. Beim Kauf ist jedoch Vorsicht geboten! Kinder unter 14 Jahren dürfen diese Fahrzeuge nicht verwenden. Erst ab 14 Jahren ist das Fahren mit einem Führerausweis der Kat. M oder G erlaubt. Ab 16 Jahren ist die Benützung frei. Zudem darf ein grosser Teil der Fahrzeuge nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen verwendet werden, da sie die geltenden Vorschriften nicht erfüllen (Regeln siehe unten).

Wir bitten die Bevölkerung, auf den Kauf von Trendfahrzeugen wie E-Trottinette für Kinder grundsätzlich zu verzichten. Die Verwendung auf öffentlichen Verkehrsflächen ist illegal und Kinder sind entwicklungsbedingt nicht in der Lage, diese Fahrzeuge sicher zu beherrschen. «E-Trottinette sind keine geeigneten Geschenke für Kinder», sagt Erwin Gräni, Chef Prävention der Luzerner Polizei.

Fahrberechtigten raten wir, sich vor dem Kauf genau über die geltenden Vorschriften zu informieren. Ist dies nicht der Fall, geht man ein hohes Risiko ein, ein auf öffentlichen Verkehrsflächen illegales Fahrzeug zu erwerben und zu verwenden. Neben den strafrechtlichen Folgen drohen bei einem Unfall Kosten, die von der Versicherung nicht übernommen werden.

Regeln für E-Trottinette

Ein E-Trottinett darf nur auf die Strasse, wenn folgende Punkte vorhandenerfüllt sind:

Zum Fahren im Verkehr müssen folgende Punkte beachtet werden:

Was ist eine öffentliche Verkehrsfläche?

Öffentlich sind Strassen, die nicht ausschliesslich privatem Gebrauch dienen (Art. 1 Abs. 1 und 2 Verkehrsregelverordnung). Massgeblich ist dabei nicht, ob die Strasse in privatem oder öffentlichem Eigentum steht, sondern ob sie dem allgemeinen Verkehr dient. Ist zum Beispiel ein Platz frei zugänglich und nicht abgesperrt, so gilt er als öffentliche Verkehrsfläche.

Quelle: Kantonspolizei Schwyz, Mittwoch, 23.11.2022 (Link)

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Schübelbach: Zeugenaufruf nach Kollision PW-Fussgänger

Am Dienstag, 22. November 2022, nach 6.30 Uhr fuhr eine 63-jährige Autofahrerin auf der Kantonsstrasse in Schübelbach Richtung Siebnen. Dabei kam es auf der Höhe der Bushaltestelle «West» zur Kollision mit einem Fussgänger, welcher die Fahrbahn überquerte. Der 32-Jährige wurde erheblich verletzt und musste durch den Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden.

Zur Klärung des genauen Unfallherganges sucht die Kantonspolizei Schwyz Zeugen. Personen, welche die Kollision beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 041 819 29 29 zu melden.

Quelle: Kantonspolizei Schwyz, Dienstag, 22.11.2022 (Link)

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