Polizeimeldungen Zug
Blaulicht-Ticker – Menzingen: Wild-West-Szenen im Feierabendverkehr – Zeugenaufruf

Die wichtigsten Polizei- und Verkehrsmeldungen aus dem Kanton Zug.

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Meldungen der Zuger Polizei (Symbolbild). (Bild: KEYSTONE)

Meldungen der Zuger Polizei (Symbolbild). (Bild: KEYSTONE)

KEYSTONE
(chm)

Die folgenden Mitteilungen stammen von der Zuger Polizei:

Menzingen: Wild-West-Szenen im Feierabendverkehr – Zeugenaufruf

Heute, 17:00 Uhr

Am Mittwochabend ist es zu gefährlichen Fahrmanöver und einer anschliessenden tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrer gekommen. Einer der Beteiligten musste ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Vorfall nahm am Mittwochabend (22. September 2021), kurz vor 17:30 Uhr, auf der Neudorfstrasse in der Gemeinde Menzingen seinen Lauf. Zwei 27- und 54-jährige Autofahrer provozierten sich ab Höhe der Strafanstalt Bostadel in Fahrtrichtung Menzingen gegenseitig mit ihrer Fahrweise. Auch führten sie mit überhöhter Geschwindigkeit jeweils ein Überholmanöver aus. Dabei wurde mindestens ein entgegenkommender Fahrzeuglenker gefährdet.

Auf der Hauptstrasse in Menzingen, unmittelbar bei der Einmündung in die Seminarstrasse, hielten die beiden Beteiligten an, worauf es auf der Strasse zu einem Gerangel kam. Schliesslich fielen die beiden Schweizer auf dem gegenüberliegenden Trottoir zu Boden.

Ein unbeteiligter Autofahrer, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war, wurde auf die Situation aufmerksam und stoppte sein Fahrzeug. Der 35-jährige Mann stieg aus, ging beherzt dazwischen und trennte die beiden Streithähne.

Während der 54-jährige an der Auseinandersetzung Beteiligte einige Schürfungen beklagte, musste der 27-Jährige mit dem Rettungsdienst Zug zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.

Der bei beiden Männern durchgeführte Atemalkoholtest fiel negativ aus.

Zeugenaufruf

Personen, die die Auseinandersetzung oder die gefährlichen Fahrmanöver beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei zu melden        (T 041 728 41 41). Insbesondere suchen wir den oder die Lenker/in eines dunklen Personenwagens, mutmasslich der Marke Ford, welcher/r durch die Fahrweise der Streithähne gefährdet wurde.

Quelle: Zuger Polizei

Baar: Erdgasleitung beschädigt – Strassen gesperrt

Heute, 13:15 Uhr

Bei Bauarbeiten im Bereich der Zugerstrasse ist eine Gasleitung beschädigt worden. Aus Sicherheitsgründen wurden die Süd- sowie die Zugerstrasse gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (22. September 2021), um 13:00 Uhr. Bei Bauarbeiten mit einem Bagger wurde an der Zugerstrasse in der Gemeinde Baar eine Erdgasleitung getroffen, worauf eine sogenannte «Anbohrschelle» abgerissen wurde. Dadurch strömte eine nicht bekannte Menge Gas aus. Dies führte dazu, dass im ersten Moment loses Steinmaterial durch die Luft gewirbelt wurde.

Die Zugerstrasse, die Südstrasse sowie Teile der Tangente wurden daraufhin aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Spezialisten der WWZ AG konnten in der Folge das Gasleck wieder schliessen. Verletzt wurde niemand. Für die Bevölkerung bestand keine unmittelbare Gefahr.

Im Einsatz standen Angehörige der Feuerwehr Baar sowie Mitarbeitende der WWZ AG und der Zuger Polizei.

Quelle: Zuger Polizei

Steinhausen: Flammen und Rauch auf einer Baustelle

Gestern, 18:17 Uhr

Auf der Baustelle «Lindenpark» ist am Mittwochnachmittag Baumaterial in Brand geraten. Das Feuer führte zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand, die Brandursache wird abgeklärt.

Am Mittwochnachmittag (22. September 2021), kurz nach 14:30 Uhr, wurde die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei über eine starke Rauchentwicklung auf der Baustelle «Lindenpark» an der Bahnhofstrasse in Steinhausen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde vor Ort im zweiten Untergeschoss ein Feuer lokalisiert. Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Der Feuerwehr gelang es mit drei Atemschutztrupps vorzudringen und die Flammen zu löschen. Anschliessend musste der betroffene Baustellenbereich mit mehreren Lüftern entraucht werden.

Bei Brandausbruch befanden sich rund 25 Bauarbeiter vor Ort. Sie konnten die Baustelle selbstständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst Zug auf gesundheitliche Beeinträchtigungen untersucht. Diese Untersuchungen verliefen allesamt negativ, es wurde niemand verletzt.

Gemäss den bisherigen Ermittlungen ist im Untergeschoss Baumaterial in Brand geraten. Die Ursache wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht. Der Sachschaden ist beträchtlich, die genaue Höhe kann noch nicht beziffert werden.

Im Einsatz standen 65 Angehörige der Feuerwehren Steinhausen, Cham sowie der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), der Feuerwehrinspektor, Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei.

Quelle: Zuger Polizei

Rotkreuz: Muldenbrand endet mit Gebäudeschaden

Gestern, 07:03 Uhr

In der Nacht auf Mittwoch (22. September 2021), kurz vor 02:00 Uhr, gingen auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen ein, dass an der Grundstrasse in Rotkreuz eine Baumulde brenne. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort hatte das Feuer bereits auf die Fassade eines Gewerbegebäudes übergegriffen.

Mit mehreren Atemschutztrupps gelang es der Feuerwehr Risch Rotkreuz, eine weitere Ausweitung zu verhindern und die Flammen zu löschen. Anschliessend musste der betroffene Gebäudeteil entraucht werden.

Verletzt wurde niemand. Die Brandursache steht noch nicht fest und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei abgeklärt. Ebenfalls noch unklar ist die Höhe des Sachschaden.

Im Einsatz standen rund 40 Angehörige der Feuerwehr Risch Rotkreuz, der Feuerwehrinspektor sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei.

Quelle: Zuger Polizei

Cham: Totalschaden nach Selbstunfall

Samstag, 18.09.2021, 10:54 Uhr

Eine Autofahrerin ist von der Strasse abgekommen, in einen kleinen Baum geprallt und auf der Seite liegend zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht auf Samstag (18. September 2021), kurz vor 04:00 Uhr. Eine 39-jährige Autofahrerin fuhr auf der Sinserstrasse in Richtung Cham. Bei der Überbauung «Hammergut» kam sie von der Strasse ab und prallte auf der rechten Seite in einen kleinen Baum. Anschliessend kippte das Auto zur Seite und kam auf der Strasse zum Stillstand.

Die 39-jährige Lenkerin blieb unverletzt, am Auto entstand Totalschaden. Das Fahrzeug musste mit einem Kran eines Abschleppunternehmens geborgen werden.

Die bei der Unfallverursacherin durchgeführte Atemalkoholmessung verlief negativ.

Quelle: Zuger Polizei

Cham: E-Bikefahrerin bei Kollision erheblich verletzt

Freitag, 17.09.2021, 14:28 Uhr

Bei der Kreuzung Untermühle-/ Knonauerstrasse ist ein Auto mit einer Zweiradlenkerin zusammengeprallt. Die E-Bikefahrerin wurde erheblich verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen (17. September 2021), kurz nach 10:00 Uhr. Ein 48-jähriger Autofahrer beabsichtigte von der Untermühlestrasse kommend nach rechts in die Knonauerstrasse in Richtung Cham einzubiegen. Dabei übersah er eine 66-jährige

E-Bikefahrerin, die auf der Knonauerstrasse in Richtung Cham unterwegs war. In der Folge kam es zu einer Kollision, worauf die Zweiradlenkerin zu Boden stürzte.

Die 66-jährige Frau verletzt sich dabei erheblich. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurde sie in ein ausserkantonales Spital eingeliefert.

Quelle: Zuger Polizei

Kanton Zug: Mutmassliche Zweiraddiebe festgenommen

Donnerstag, 16.09.2021, 13:00 Uhr

Zwei Männer stehen in Verdacht, in den Kantonen Zug und Luzern mehrere Dutzend Velos und E-Bikes gestohlen zu haben. Der Deliktsbetrag beträgt rund 280`000 Franken. 

Zwischen Anfang Dezember 2020 und Ende Februar 2021 sind bei Einbrüchen in den Kantonen Zug und Luzern zahlreiche Fahrräder im höheren Preissegment gestohlen worden. Es handelt sich dabei um E-Bikes, Mountainbikes und Rennräder sowie um Trekking- und Citybikes.

Zwei Tatverdächtige konnten Anfang März 2021 bei einem Grenzübertritt im Kanton Tessin festgenommen werden. Die beiden führten zu diesem Zeitpunkt gestohlene Zweiräder in ihrem Fahrzeug mit. Bei den Männer handelt es sich um zwei Serben im Alter von 18 und 31 Jahren. Sie stehen im Verdacht, gesamthaft rund 80 Fahrraddiebstähle begangen zu haben. Der Deliktsbetrag beträgt rund 280`000 Franken.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat gegen die beiden Beschuldigten ein Strafverfahren wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung sowie mehrfachen Hausfriedensbruchs eröffnet.

Die beiden Männer werden beim Strafgericht des Kantons Zug angeklagt.

Zum Schutz vor Velodiebstählen rät die Polizei:

• Stellen Sie Fahrräder wenn immer möglich in einem abschliessbaren oder überwachten Raum ein.

• Schliessen Sie Ihren Keller ebenfalls ab.

• Schliessen Sie Ihr Velo auch im Keller oder Veloraum ab. Wenn möglich ist das Schloss an einer stabilen Stange oder einer Vorrichtung festzumachen. So kann das Zweirad nicht einfach davongetragen werden.

Weiter sollten Bewohner von Mehrfamilienhäusern keine fremden Personen ins Treppenhaus lassen. Vielmehr sollte auf ein Klingeln hin genau geprüft werden, wer ins Haus will, bevor der Türöffner betätigt wird. Auch der Zugang einer Sammelgarage ins Wohnhaus sollte jeweils geschlossen und gesichert sein.

Wichtiger Tipp: Rahmennummer notieren!

Oftmals fehlt der Polizei die Rahmennummer des Velos, ohne die gestohlene oder wieder aufgefundene Fahrräder nur mühsam vermittelt werden können. Aus diesem Grund rät die Polizei, die Rahmennummer direkt nach der Anschaffung eines Zweirads zusammen mit Marke, Farbe und wichtigen Merkmalen aufzubewahren.

Was ist eine Rahmennummer?

Bei dieser Nummer handelt es sich um eine Buchstaben- und/oder Zahlenkombination. Diese wird vom Hersteller direkt eingestanzt oder auf einem lackierten Etikett am Velo angebracht.  

Quelle: Zuger Polizei

Cham: Hund von Auto überfahren und tödlich verletzt – Zeugenaufruf

Mittwoch, 15.09.2021, 17:00 Uhr

Auf der Sinserstrasse ist ein Hund von einem Auto überfahren worden. Das Tier kam dabei ums Leben. Der oder die Autofahrer/-in entfernte sich von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Unfall passierte am Mittwochmorgen (15. September 2021), zwischen 09:30 und 09:45 Uhr in der Gemeinde Cham. Ein Mann befand sich mit zwei unangeleinten Hunden im Gebiet «Röhrliberg», als einer der Vierbeiner plötzlich in Richtung Sinserstrasse davonrannte.

Bei der Bushaltestelle «Röhrliberg» rannte der Hund auf dem dortigen Fussgängerstreifen über die Sinserstrasse. Dabei wurde der Vierbeiner von einem Auto überfahren, das von Cham kommend Richtung Lindencham unterwegs war. Der oder die unbekannte Fahrzeuglenker/-in bremste kurz ab, entfernte sich dann aber unerlaubterweise von der Unfallstelle, ohne sich um das Tier zu kümmern. Der Kleinhund wurde beim Unfall tödlich verletzt.

Zeugenaufruf

Zur Ermittlung des gesuchten / der gesuchten Autofahrer/-in sucht die Polizei Zeugen. Wer Angaben zur lenkenden Person oder zum Unfallfahrzeug machen kann, wird gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale zu melden. Insbesondere wird der gesuchte Lenker / die gesuchte Lenkerin aufgefordert, sich von sich aus zu melden. Hinweise nimmt die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei entgegen (T 041 728 41 41).

Quelle: Zuger Polizei

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