Abstimmung
Eine Mehrheit in Ingenbohl lehnt das CO2-Gesetz ab

Viermal Nein, einmal Ja: So hat Ingenbohl bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Ingenbohl: 56.9 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Ingenbohl: 56.9 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

Nein zum CO2-Gesetz in Ingenbohl: Eine Mehrheit von 56.9 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. Noch wuchtiger verwarf der Kanton Schwyz die Vorlage, nämlich mit 65.5 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Ingenbohl haben das CO2-Gesetz abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Ingenbohl fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Trinkwasserinitiative scheitert deutlich

Ingenbohl hat die Trinkwasserinitiative klar abgelehnt. 68.6 Prozent stimmten Nein. Der Kanton Schwyz verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 70.8 Prozent. Die Schweiz stimmte 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Ingenbohl haben die Trinkwasserinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein. Die Gemeinde Ingenbohl lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Pestizidinitiative scheitert deutlich

Ingenbohl hat die Pestizidinitiative klar abgelehnt. 68.9 Prozent stimmten Nein. Der Kanton Schwyz verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 71.5 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Ingenbohl haben die Pestizidinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein. Die Gemeinde Ingenbohl lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Knapper Entscheid zum Covid19-Gesetz

Zum Covid19-Gesetz hat eine ziemlich knappe Mehrheit in Ingenbohl ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 51.4 Prozent. Noch wuchtiger verwarf der Kanton Schwyz die Vorlage, nämlich mit 59.1 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Covid19-Gesetz steht Ingenbohl im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 58 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde Ingenbohl stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für PMT-Gesetz

In der Gemeinde Ingenbohl hat es ein Ja gegeben zum PMT-Gesetz. 57.9 Prozent befürworteten die Vorlage. Auch der Kanton Schwyz hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 50.4 Prozent. Die Schweiz stimmte 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Ingenbohl zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Ingenbohl fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mit 68.3 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Ingenbohl praktisch gleichauf mit jener im Kanton Schwyz (68.5 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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