Generalvikar soll «Mann des Ausgleichs» sein

Der neue regionale Generalvikar für Graubünden soll «ein Mann des Ausgleichs» sein. Dies ist der einhellige Wunsch von Vertretern der Biberbrugger Konferenz sowie der Dekanate des Bistums Chur.

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Sie hofften, dass der Diözesanbischof bei der Neubestellung die nötige Sensibilität aufbringe, heisst es in einer Mitteilung über das Treffen vom Dienstag in Einsiedeln. Generalvikar Andreas Rellstab hatte im Februar wegen Differenzen mit Bischof Vitus Huonder sein Amt zur Verfügung gestellt. Auch weitere Führungskräfte in der Diözese demissionierten.

Besorgt sei die Gesprächsrunde von Einsiedeln über die aufgewühlte Situation im Bistum Chur. Die Kirchenvertreter seien weiter bereit zum offenen und konstruktiven Dialog mit Bischof Huonder, halten sie in der Mitteilung fest. Mit Genugtuung hätten sie zur Kenntnis genommen, dass die Bischofskonferenz sich positiv zum staatskirchenrechtlichen System der Schweiz geäussert hat.

sda