GERSAU: Die Villa Maria soll auf Reisen gehen

In Gersau muss die Gebäudegruppe der Fluhegg einem Neubau weichen. Möglich machen soll dies ein interessanter Handel.

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Die Villa Maria. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Villa Maria. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Früher war sie ein Hotel, ab 1993 gehörte sie der Caritas, die hier Flüchtlinge und Asylsuchende unterbrachte. Und 2003 konnte die Caritas die Liegenschaft Fluhegg am Gersauer Dorfeingang verkaufen. Seither ist es in diesem Areal still geworden. Hinter den Kulissen allerdings wurden Neubaupläne gezeichnet. Die «Casa Development AG», hinter der ein Zürcher Investor steht, will hier für 7,7 Millionen Franken eine neue Überbauung mit 17 Wohnungen realisieren.

Die heutige Fluhegg ist eine Mischung aus alten und etwas weniger alten Gebäudeteilen. Richtig alt und deshalb behördlich geschützt ist der Hausteil gegen die Kirche hin, die frühere Villa Maria. Bei der Bauherrschaft reifte in Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege die Idee, diese Villa Maria aus der alten Fluhegg-Überbauung herauszuschälen und um 20 Meter entlang der Seestrasse in Richtung Kirche zu verschieben.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.