GERSAU: Gruppe hat sich durch Tells Werkstatt getastet

In Tells Werkstatt in Gersau gibt es altes Handwerk zu besichtigen. Einige ziehen es vor, dieses zu betasten.

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Erika Müller wurde in Tells Werkstatt Schützenkönigin – nicht ganz ohne Hilfe von Guido Gwerder. (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Erika Müller wurde in Tells Werkstatt Schützenkönigin – nicht ganz ohne Hilfe von Guido Gwerder. (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Seit zwei Jahren zeigt Sepp Steiner als Tell verkleidet den Besuchern in der alten Seefabrik in Gersau, wie die Handwerker zu Tells Zeiten gearbeitet haben. Dazu hat er eine Drechselbank, eine Seilerei, Drillbohrer und weitere Maschinen nachgebildet.

Die Gruppe, die ihn am Dienstag besuchte, gab sich jedoch nicht zufrieden, diese Werkbänke bloss anzusehen. Vielmehr wollten sie alles ertasten und auch gleich ausprobieren. Das hat denn auch einen triftigen Grund: Bei den Besuchern handelte es sich um Blinde und Sehbehinderte aus dem Atelier Luzern in Horw, das dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband angehört.

Als Höhepunkt durften die Frauen und Männer mit der Armbrust auf eine Zielscheibe schiessen. Ganz ohne Hilfe von Guido Gwerder ging das nicht. Und gewonnen hat Erika Müller – sie besitzt noch einen Sehrest von 10 bis 20 Prozent.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.