GESUNDHEIT: Mehr Ausbildungplätze im Gesundheitwesen

Im Zentralschweizer Gesundheitswesen beginnen ab August dieses Jahres 338 Fachpersonen Gesundheit die berufliche Grundbildung. Das bedeutet rund 20 Prozent mehr Lehrstellen als im Jahr 2009 und so viele wie noch nie.

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(Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

(Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Personalbedarf im Gesundheitswesen wird aufgrund der Alterung der Bevölkerung und der zunehmenden Häufigkeit chronischer Krankheiten stark zunehmen. Zu diesem Schluss kommen unterschiedliche Studien und Berichte, heisst es in einer Mitteilung der Zentraklschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe. Die Betriebe des Zentralschweizer Gesundheitswesens reagieren mit der Schaffung von Ausbildungsplätzen und Ausbildungsstellen frühzeitig auf den Fachkräftemangel, um auch in Zukunft die qualitativ hochstehende Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Chance für Jugendliche
Jugendliche können nach der obligatorischen Schulzeit die dreijährige Lehre als Fachfrau/Fachmann Gesundheit, kurz FaGe, absolvieren. Die praxisnahe Ausbildung als FaGe erfreut sich in der Zentralschweiz grosser Beliebtheit: So konnte die Anzahl der Ausbildungsplätze in den letzten Jahren erheblich gesteigert werden. Im Jahr 2009 haben 283 Jugendliche die berufliche Grundbildung begonnen und im August dieses Jahres sind es 338. Dies entspricht einer Steigerung von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. Im Jahr 2005 starteten noch 151 Lernende die FaGe Ausbildung.

pd/zim