Gesundheit
Zentralschweiz will künftigen Bedarf an Pflegefachkräften sicherstellen

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und direktorenkonferenz möchte die Gründe für den Mangel an Pflegefachkräften analysieren, um ihn zu bekämpfen.

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Pflegefachkräftemangel soll nun bekämpft werden.

Pflegefachkräftemangel soll nun bekämpft werden.

Bild: Keystone

Die Direktion der Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und direktorenkonferenz (ZGDK) hat sich an ihrer Sitzung vom 4. November 2021 mit der Frage auseinandergesetzt, wie der Mangel an Pflegekräften im Bereich der Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin (AIN) bekämpft werden kann. Wie die ZGDK in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt, setzt sie dazu eine Projektgruppe unter der Leitung der Kantone Luzern und Zug ein. Diese soll mögliche Handlungsoptionen in der Rekrutierung, Ausbildung und im Erhalt dieser Fachkräfte analysieren und aufzeigen.

Für den Präsidenten der ZGDK, Guido Graf, ist ein gemeinsames Vorgehen in diesem Beriech besonders wichtig:

«Die Covid-19-Pandemie hat den Fachkräftemangel bei der Intensivpflege augenfällig gemacht. Die Zentralschweiz soll die Gründe dafür als gemeinsame Versorgungs- und Bildungsregion analysieren.»

DIe ZGDK spricht sich einstimmig für die Unterstützung des Gegenvorschlags zur Pflegeinitiative aus. Dieser stärke die Pflege rasch und unbürokratisch. Sofern dieser angenommen wird und kein Referendum zustande kommt, könnte es bereits ab nächstem Jahr Geld zur Berufsförderung und mehr Kompetenzen für das Pflegefachpersonal geben. Wie sich gerade in der Covid-19-Pandemie zeigt, leistet die Pflege einen enorm wichtigen und wertvollen Beitrag an unsere Gesundheitsversorgung, wie es in der Mitteilung weiter heisst. (rad)

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