GESUNDHEIT: Zentralschweizer Spitäler sollen fusionieren

Die Zentralschweizer Spitäler gemeinsam führen: Diese Idee aus Luzern soll helfen, die Kosten im Griff zu halten. Bereits im Oktober beginnen die Gespräche.

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Der Luzerner Kantonsspital, aus der Luft fotografier. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Luzerner Kantonsspital, aus der Luft fotografier. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein einziges Unternehmen soll künftig die öffentlichen Akutspitäler der Zentralschweiz führen. Diese Idee hat Hans Amrein lanciert, der Präsident des Luzerner Spitalrats, welcher für die Strategie der Luzerner Spitäler zuständig ist. Demnach sollten die sechs Kantone die Spitäler gemeinsam besitzen. Sie würden bestimmen, welche Behandlungen angeboten würden. Die neue Spitalunternehmung sollte entscheiden, wo welche Behandlungen vorgenommen werden. Amrein ist sich bewusst, dass diese Idee zu reden geben wird. Er ist aber überzeugt: «Das kommt eines Tages – wann, hängt ganz vom ?Leidensdruck? durch die ständig steigenden Gesundheitskosten ab.»

Hans Amrein lädt seine Zentralschweizer Amtskollegen für Oktober zu einem Gespräch ein. Für ihn ist klar: Dank einer zentralen Planung der Zentralschweizer Spitallandschaft könnten die Qualität und Sicherheit der Behandlungen verbessert werden, und die Kosten würden sinken.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.