GESUNDHEITSDIREKTOREN: Krebsregister für Zentralschweiz angestrebt

Ein Krebsregister für die ganze Zentralschweiz streben die Gesundheitsdirektoren an. Noch in diesem Jahr wollen sie eine Grundsatzerklärung dazu abgeben. Zudem engagieren sich die Gesundheitsdirektoren für die Fachschule Gesundheit.

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In den meisten Kantonen gibt es heute schon ein Register über den Krebs, die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz. Es sei wichtig für die Qualitäts- und Kostenkontrolle der Therapien, heisst es in einer Medienmitteilung der Zentralschweizer Gesundheits- und Sozidaldirektorenkonferenz (ZGSDK) vom Mittwoch.

Eine Ausweitung des am Luzerner Kantonsspital geplanten Registers auf die ganze Zentralschweiz sei sinnvoll, schreibt die ZGSDK weiter. Allerdings seien noch viele Details zu klären und gesetzliche Grundlagen zu schaffen.

Engagement für Fachschule Gesundheit
Im weitern hat die ZGSDK beschlossen, sich für die Zukunft der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz (HFGZ) zu engagieren.
Die bestehende provisorische Trägerschaftsvereinbarung soll durch eine defintive Regelung abgelöst werden.

Die Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe (ZIGG) plant zu diesem Zweck die Errichtung einer Stiftung Berufsbildung Gesundheit. Stimmen die Bildungsdirektoren Zentralschweiz (BKZ) am 21. November zu, kann die Stiftung die Trägerschaft ab 2010 übernehmen.

Schliesslich wurde auch das Spitalabkommen der Zentralschweizer Kantone mit dem Luzerner Kantonsspital um ein Jahr verlängert. Die Tarife 2009 basieren auf den um zwei Prozenten erhöhten Tagesteilpauschalen für 2008. Der Tarif für 2010 soll dann neu auf der Basis von Fallpauschalen festgesetzt werden.

sda