GESUNDHEITSWESEN: 131 Millionen Globalkredit für Spitalversorgung

Die Regierung beantragt dem Kantonsrat einen Globalkredit von 131 Millionen Franken für die Spitäler Schwyz, Einsiedeln und Lachen. Der Kredit gilt für die beiden Jahre 2010 und 2011.

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Die Pflegestation im Spital Schwyz, die im Mai 2009 eröffnet worden ist. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Die Pflegestation im Spital Schwyz, die im Mai 2009 eröffnet worden ist. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Die Spitalverordnung regelt die stationäre Spitalversorgung der Bevölkerung im Kanton Schwyz. Dabei dient der Leistungsauftrag an die drei Spitäler Schwyz, Einsiedeln und Lachen als Steuerungsinstrument. Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Schwyz heisst, werden mit jährlichen Leistungsvereinbarungen zwischen Regierung und Spitälern unter anderem Umfang der medizinischen Leistungen, die Finanzierung (Globalbudget) und die Kontrolle näher definiert.

Der Kantonsrat bewilligt der Regierung jeweils einen Globalkredit für zwei Jahre, mit dem die Spitalversorgung sichergestellt werden könne, heisst es weiter. Für die Jahre 2010 und 2011 beantragt der Regierungsrat total 131 Millionen Franken (64 Millionen für 2010, 67 Millionen für 2011). Die Globalbudgets für die Jahre 2008 und 2009 betrugen je 62,5 Millionen Franken.

Die Förderung der ambulanten medizinischen Versorgung durch die Hausärzte sei nach Auffassung der Regierung ein wirksames Mittel, um die Kostensteigerung der stationären Medizin abzubremsen, heisst es in der Mitteilung. Deshalb unterstütze der Kanton mit einem finanziellen Beitrag die sechsmonatige Weiterbildung von jährlich fünf Assistenzärzten von Schwyzer Spitälern in den Arztpraxen von Grundversorgern.

ana