GESUNDHEITSWESEN: Zentralschweiz in der Pionierrolle

Spitäler und Heime kämpfen mit Personalmangel. Nun soll die Aus- und Weiterbildung attraktiver werden.

Drucken
Teilen
Nadja Gwerder (in Ausbildung zur Pflegefachfrau HF) beim Blutdruckmessen von Patient Georg Menningen in der Klinik St. Anna in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Nadja Gwerder (in Ausbildung zur Pflegefachfrau HF) beim Blutdruckmessen von Patient Georg Menningen in der Klinik St. Anna in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

«Personalmangel bei diplomierten Fachkräften ist für ein akutes Problem», sagt Peter Graf, Personalleiter der Luzerner Hirslanden-Klinik St. Anna. Die Lage droht sich weiter zu verschärfen. Laut einer Studie werden allein Schweizer Altersheime bis 2020 über 15?000 zusätzliche Angestellte benötigen.

Deshalb sind Massnahmen fällig. Mit der Einführung von Berufslehren ist der erste Schritt getan. Mussten Sekundarschüler zuvor bis zu ihrem 18. Geburtstag warten, bis sie eine Pflegeschule besuchen konnten, steht ihnen dieser Weg heute direkt nach der Schule offen. Bereits bei der Einführung dieses Modells übernahm die Zentralschweiz eine Pionierrolle. Auch bei der Umgestaltung der Weiterbildung gibt die Zentralschweiz den Takt vor – mit Berufsprüfungen. «Wenn man nicht ausbildet, muss man sich nicht wundern, wenn man plötzlich keine Fachkräfte mehr findet», sagt Personalleiter Peter Graf.

Stefan Kyora

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.