GEWALT AN SPORTVERANSTALTUNGEN: Beitritt zu Konkordat gegen Gewalt beantragt

Die vorberatende Kommission beantragt dem Kantonsrat den Beitritt zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen.

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Mit dem Beitritt zum Konkordat könnte der Kanton Schwyz auch bei einheimischen Sportveranstaltungen wirksam einschreiten.(Symbolbild Keystone)

Mit dem Beitritt zum Konkordat könnte der Kanton Schwyz auch bei einheimischen Sportveranstaltungen wirksam einschreiten.(Symbolbild Keystone)

Die vom Bund für die Euro 2008 und die Eishockey-WM 2009 erlassenen Massnahmen zur Bekämpfung des Hooliganismus sind bis Ende 2009 befristet.

Der Regierungsrat hatte dem Kantonsrat deshalb den Beitritt zum Hooliganismus-Konkordat vorgeschlagen. Dieses soll die befristeten Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung der Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ablösen.

Rechtsgrundlage für Einschreiten an einheimischen Sportanlässen
Die Konkordatskommission unter dem Vorsitz von Marco Steiner, Wollerau, beantragt laut einer Mitteilung des Kantons Schwyz dem Kantonsrat einstimmig den Beitritt zum Hooliganismus-Konkordat. Es werde damit eine Rechtsgrundlage geschaffen, die es der Kantonspolizei künftig auch bei Gewalt an einheimischen Sportanlässen ermögliche, wirksam einzuschreiten.

Zudem werde ein Zeichen für die interkantonale Zusammenarbeit gesetzt. Mit der Zustimmung zum Konkordat verbindet die Kommission laut Medienmitteilung auch die Erwartung, dass mit den erfassten Personendaten sorgfältig und gemäss den Vorschriften über den Datenschutz umgegangen wird.

ana