Gewitter bringt Hagel und Abkühlung

Ein Unwetter mit Starkregen und Hagel ist am Donnerstagabend über die Zentralschweiz gezogen. Die Kantonspolizei Schwyz meldet erste Schäden.

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Auch in Wollerau hagelte es stark, wie das Bild zeigt (Leserbild Christoph Mauchle).

Auch in Wollerau hagelte es stark, wie das Bild zeigt (Leserbild Christoph Mauchle).

Besonders stark betroffen war das Gebiet rund um den Bezirk Höfe. Kurz vor 17 Uhr gingen auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die ersten Notrufe ein. Im Minutentakt registrierte die Kantonspolizei innert einer Stunde Meldungen vorwiegend aus Schindellegi, Feusisberg, Wollerau, Wilen, Bäch, Freienbach, Pfäffikon und Hurden wegen umgestürzter Bäume, überfluteten Strassen, Wassereinbruch in Gebäuden, eingeschlagenen Verglasungen und automatischen Alarmmeldungen. Die Seedammstrasse zwischen Pfäffikon und Rapperswil musste kurzfristig gesperrt werden.

Die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und des Strassenunterhaltsdienstes stehen zurzeit im Dauereinsatz. Meldungen über verletzte Personen sind bei der Kantonspolizei Schwyz bisher nicht eingegangen.

Schon wieder: Das Ägerital wurde von einem starken Gewitter getroffen. (Bild: Zuger Polizei)
18 Bilder
Da braut sich was zusammen auf dem Ägerisee. (Bild: Leserin Isabel Müller-Humbel)
In Oberägeri an der Morgartenstrasse stürzte ein Baum auf ein Hausdach. (Bild: Zuger Polizei)
An der Höfnerstrasse in Unterägeri fegte der Wind das Dach einer Schreinerei weg. (Bild: Zuger Polizei)
Das Wellblechdach wurde mehrere hundert Meter weit weggeschleudert und knickte diverse Bäume um. (Bild: Zuger Polizei)
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. (Bild: Zuger Polizei)
In Oberägeri fiel ein Baum auf ein Hausdach und verursachte einen Schaden von mehreren zehntausend Franken. (Bild: Zuger Polizei)
In Wollerau donnerten solche Hagelkörner vom Himmel. (Bild: Leser Christoph Mauchle)
Apokalyptische Stimmung: Die Gewitterfront zieht langsam über den Ägerisee (Bild: Ines Hohenbrink)
Auch in der Stadt Zug hagelte es. (Bild: FFZ)
Mit Wassersaugern und einer Tauchpumpe musste Wasser aus Kellerräumen abgepumpt werden. (Bild: FFZ)
Trotz der heftigen Regenschauern rudern zwei Männer auf dem Rotsee weiter. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Andere räumen die Boote zusammen. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
In Buonas (Gemeinde Risch) endete ein Firmenfest tragisch. Ein Baum stürzte auf zwei Personen und begrub diese unter sich. (Bild: Neue ZZ)
Beim Eingang zeugen nur noch Blätter vom heftigen Sturm. (Bild: Neue ZZ)
Auf dem Gelände der Firma Roche hätte ein Fest stattfinden sollen. Diese wurde nach den tragischen Todesfällen abgesagt. (Bild: Neue ZZ)
Bild: zvg
Bild: zvg

Schon wieder: Das Ägerital wurde von einem starken Gewitter getroffen. (Bild: Zuger Polizei)

Die Hagelkörner hätten zwischen Pfäffikon und Wollerau die Grösse von Pingpong-Bällen erreicht, teilte SF Meteo mit. Laut SF Meteo zog eine «ausgesprochen heftige Gewitterzelle» vom Emmental ins Appenzellerland. Hagel, Orkanböen und tausende Blitze hätten sie begleitet.

rem

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