GIBELHORN: Baugrunduntersuchungen für den Tunnel

Die Bestandes­aufnahmen mit geologischen Abklärungen für den Ausbau der Muotathalerstrasse sind abgeschlossen. Für die Projektierung eines Tunnels braucht es zusätzlich Sondierbohrungen.

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Schmale Stelle der Kantonsstrasse beim Gibelhorn. (Archivbild Bert Schnueriger/Neue SZ)

Schmale Stelle der Kantonsstrasse beim Gibelhorn. (Archivbild Bert Schnueriger/Neue SZ)

Unklarheiten über die geologischen Verhältnisse bestehen einzig beim Tunnelportal Seite Muotathal. In diesem Bereich liegt oberflächlich Gehängeschutt an, wie das Baudepartement des Kantons Schwyz mitteilt. 

Um die Lage des darunterliegenden Felsens zu bestimmen, müssen drei Sondierbohrungen durch den anstehenden Gehängeschutt durchgeführt werden. Diese Untersuchungen sind notwendig, um die baulichen Massnahmen im Portalbereich zu definieren und andererseits die Art des Tunnelvortriebes festzulegen, was vor allem für die Ermittlung der Baukosten relevant ist. 

Die Bohrarbeiten beginnen am 29. Juni 2009 und dauern rund vier Wochen. Um die Verkehrsbehinderung  möglichst gering zu halten, erfolgen die Bohrarbeiten ab einem Gerüstpodest, das ausserhalb des Strassenbereichs liegt. Für die Montage und Demontage der Gerüstplattform muss aus Sicherheitsgründen der Verkehr während rund vier Tagen mittels Lichtsignalanlage einspurig geführt werden.

ost