GIBELHORN: Muotathal kämpft vergeblich für einen Tunnel

Heftig debattiert, aber von Anfang an irgendwie klar. Muotathal bekommt keine Tunnelverbindung durchs Gibelhorn.

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Am Gibelhorn gibt es keinen Tunnel. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Am Gibelhorn gibt es keinen Tunnel. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Kantonsrat stimmte bei der Linienführung der Muotathalerstrasse ums Gibelhorn für die offene, günstigere Variante. Mit 59 zu 35 Stimmen. Die offene Linienführung soll rund 44, die Tunnelvariante rund 64 Millionen Franken kosten.

Die Tunnelbefürworter rekrutierten sich naturgemäss aus den betroffenen Gemeinden, aber auch aus Kantonsräten aus dem Talkessel von Schwyz. Generell waren die Fraktionen in sich nicht einhelliger Meinung. Am stärksten fiel das bei der CVP auf, deren Sprecher von einer eigentlichen Pattsituation innerhalb der Fraktion sprach. SVP-Kantonsrat Roland Gwerder argumentierte: «Der Tunnel wird so oder so in 20 oder 30 Jahren kommen, aber dann wirds teurer».

Der für das Geschäft zuständige Regierungsrat Lorenz Bösch zeigte Verständnis für den Wunsch des Tales nach sicherer Anbindung. Man wolle so schnell wie möglich mit den Arbeiten beginnen, so Bösch.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.