GIBELHORN-TUNNEL: Contratto zeigt Vorteile seiner Variante auf

Ein Tunnel im Gibelhorn könnte günstiger gebaut werden, als der Kanton angibt. Davon zeigt sich der Schwyzer Bauingenieur Walter Contratto überzeugt.

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Engstellen am Gibelhorn würde Contrattos Tunnel hinterfahren. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Engstellen am Gibelhorn würde Contrattos Tunnel hinterfahren. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Walter Contratto aus Schwyz bediente dieser Tage Schwyzer Kantonsräte mit einer eigenen Studie für einen Strassentunnel durchs Gibelhorn. Nun schildert der pensionierte Bauingenieur seine Projektidee: einen 700 Meter langen Tunnel durchs Gibelhorn, der nach seinen Berechnungen nur 52,1 Millionen Franken kosten würde. Contrattos Tunnel würde damit 12,7 Millionen Franken weniger kosten als die im Kantonsrat ebenfalls zur Debatte stehende kantonale Tunnelvariante.

Contratto schlägt vor, den gesamten offenen Ausbauteil am Gibel mit einem Tunnel zu hinterfahren. «Damit würden die teuren Sicherheitsbauten wegfallen», sagt er. Bauen würde Contratto den Tunnel als langgezogene Kurve mit einem Radius von 500 Metern. «Wenn der Tunnel nicht gerade ist, wird drin weniger schnell gefahren, was sicherer ist.» Zudem wären während der Bauzeit des Tunnels nur wenige Verkehrseinschränkungen hinzunehmen.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyer Zeitung.