GIMMA: Wollerau: Rapper protestiert vor Ospel-Villa

Der Bündner Rapper Gimma und seine «Oschtblock Kuabuaba» (OBK) sorgten am Dienstagnachmittag vor der Villa von Marcel Ospel in Wollerau mit einem Spontankonzert für Aufregung.

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Rapper Gimma bei einem Konzert in der Luzerner Schüür. (Bild Markus Forte/Neue LZ)

Rapper Gimma bei einem Konzert in der Luzerner Schüür. (Bild Markus Forte/Neue LZ)

Gedacht war das Konzert als Protest gegen die hohen Boni-Zahlungen an Bankmanager. Für den besonderen Auftritt tauften sich die Musiker kurzerhand in OBF – «Ospels Best Friends» – um und fuhren mit einem Kleinbus, bunten Ballonen und Papphütchen in Wollerau vor und postierten sich in der Villa-Auffahrt, wie «Blick online» berichtete, der beim Auftritt auch schon mit einem eigenen Videoteam bereitstand.

Polizei und Anwalt vor Ort
«Mis Leba isch so scheisse» rappte Gimma für den ehemaligen UBS-Verwaltungsratspräsidenten. Das Protestkonzert dauerte allerdings nicht lange. Bald einmal rückte die Polizei an und verwies die Gruppe vom Privatgrund. Auch der Spendenaltar mit Bargeld und zwei Flaschen Calanda-Bier erreichte den Ex-UBS-Chef nicht. Dafür war sein Anwalt vor Ort.

red/Neue SZ