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Stucki, Wicki, Schuler - drei Sieger in Ruswil

Nach einem Schlussgang-Remis zwischen Christian Stucki und Joel Wicki bringt das Innerschweizer Schwingfest in Ruswil drei Sieger hervor: Stucki, Wicki und den punktgleichen Christian Schuler.
Christian Stucki hat gerade den Urner Eidgenossen Andi Imhof ins Sägemehl gebettet (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Christian Stucki hat gerade den Urner Eidgenossen Andi Imhof ins Sägemehl gebettet (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Unspunnen-Gewinner Christian Stucki und der Entlebucher Youngster Joel Wicki, beide schon zweifache Saisonsieger, dominierten das Innerschweizer Teilverbandsfest im luzernischen Ruswil von A bis Z. Sie gewannen ihre ersten fünf Gänge zumeist mit raschen Entscheidungen.

Vor dem Schlussgang hatte Stucki nur einen Viertelpunkt eingebüsst, Wicki einen halben Punkt. Mit dieser Voraussetzung ging Stucki im Schlussgang nicht das letzte Risiko ein. Er wusste, dass ihm ein Gestellter für den Festsieg reichen würde. Stucki, der vorher drei Eidgenossen gebodigt hatte, schwang denn auch weitgehend passiv, während Wicki oft attackierte und den Seeländer Hünen ein paarmal aus dem Gleichgewicht brachte. Richtigerweise bekam Wicki die Note 9,00 zugesprochen, Stucki dagegen eine 8,75. Der Rothenthurmer Christian Schuler gewann seinen letzten Gang und konnte die beiden Protagonisten nach Punkten einholen. Schuler hatte das Innerschweizer Fest schon 2016 für sich entschieden, für Wicki und Stucki ist es der erste Triumph. Stucki ist auch der erste Berner Sieger am Innerschweizer Fest seit dem legendären Ruedi Hunsperger im Jahr 1970.

Sempach noch mit Rückstand

Schwingerkönig Matthias Sempach war nach seinem Bandscheibenvorfall, der ihn zu einer sechswöchigen Pause gezwungen hatte, weit vom üblichen Leistungsvermögen entfernt. Im Anschwingen stand er gegen Wicki auf verlorenem Posten. Später musste er drei Gestellte hinnehmen, sodass er bei seinem Wiedereinstand den Kranz deutlich verpasste. Auch der routinierte Solothurner Eidgenosse Bruno Gisler musste ohne Auszeichnung vom Luzerner Hinterland heimfahren.

Kuster siegt in Wolfhalden

Der einheimische Eidgenosse Martin Kuster gewann das Appenzeller Kantonalfest in Wolfhalden. Für den 29-jährigen Kuster war es der erste Triumph an einem Kranzfest. Im Schlussgang besiegte er den erst 18-jährigen St. Galler Rheintaler Jaime Marty aus Eichberg. Die Entscheidung führte Kuster in der 3. Minute mit einem Fussstich herbei.

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