Gletschertourismus in Gefahr

Das Eis auf dem Titlis schmilzt rasant. Das bringt die Tourismusdestination in Gefahr. In diesen Tagen verliert der Eispanzer täglich etwa 10 Zentimeter an Masse.

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Muss schon bald künstlich gekühlt werden: die beliebte Eisgrotte auf dem Titlis. (Bild: Jakob Ineichen)

Muss schon bald künstlich gekühlt werden: die beliebte Eisgrotte auf dem Titlis. (Bild: Jakob Ineichen)

Dies nicht nur wegen der hohen Temperaturen, sondern weil dem Eis in diesem Jahr schon früh die schützende Schneedecke abhanden kam. In den vergangenen Frühlings- und Sommermonaten lag die Schneefallgrenze fast ausschliesslich über der Grenze von 3500 bis 3600 Metern.

Der Niederschlag auf dem rund 3200 Meter hohen Titlis fiel grösstenteils als Regen. Hält dieser Trend der starken Eisschmelze auf dem Titlis weiter an, wird die touristische Infrastruktur auf dem höchsten Berg Obwaldens in 20 Jahren nur noch zur Hälfte nutzbar sein. In den vergangenen zwei Dekaden verlor der Eispanzer auf dem Titlis bereits rund 40 Prozent seines Volumens.

Im Gegensatz zu anderen Firnen in der Zentralschweiz, wie etwa dem Dammagletscher im Urner Winterbergmassiv, werde die Eismasse auf dem Obwaldner Titlis aber nicht wissenschaftlich vermessen..  

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.