GNOMÄ-BALL IBACH: Eisige Gestalten heizen ganz tüchtig ein

«Ice Age»: Fast jedes Kind kennt das dreiteilige Filmmärchen. Seit Samstag auch über 1200 Besucher des Gnomä-Balls im Rubiswil.

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Volles Rohr: Die Guuggen gabes alles. (Bilder Laura Zambelli/Neue SZ)

Volles Rohr: Die Guuggen gabes alles. (Bilder Laura Zambelli/Neue SZ)

Ob das Mammut Manfred, das Faultier Sid oder der Säbelzahntiger Diego: Wo man hinschaut, schmücken Bilder von den bekannten Figuren des Animationsfilms «Ice Age» die Dreifachturnhalle Rubiswil in Ibach. Auch die «Eishöhle» ist mit Wandmalereien ausgestattet und versetzt die Besucher in die Eiszeit zurück. Zum 10-Jahr-Jubiläum unter dem Motto «Eis Age 10 – Feiern, bis es taut» hat die Guuggenmusig Muota-Gnomä für diesen Samstagabend die Halle in eine regelrechte Eislandschaft (1200 Besucher) verwandelt. «Der Aufwand für den Fasnachtsjubiläumsball ist gross, wir sind schon seit August an der Planung», sagt Marco Achermann, der sich zusammen mit Giuseppe Scicchitano das Amt des OK-Präsidenten teilt. Für den Abend haben sich die beiden mit ihrem Team einiges einfallen lassen. Am Grillstand warten Schnitzelbrote und Pommes frites, an mehreren Bars locken feine Drinks. Auch die DJs Los Promillos und die Schwyzer Band Lousepeg unterhalten nebst den vier Gastguuggenmusigen.

In der Kaffee-Hütte spielt das Ländlertrio 4WD mit urchigen Liedern zum Tanz auf. Noch tummeln sich nicht so viele Leute auf dem Festareal Rubiswil in Ibach, doch der Abend ist noch jung. Und die Stimmung ist trotzdem bereits ausgelassen.

«Gnomä-Ohr darf nicht fehlen»
Schon die erste der vier Gastguuggenmusigen des Abends – die Stockberg-Schränzer aus Siebnen – sorgt am Fasnachtsball der Guuggenmusig Muota-Gnomä für kakofonische Unterhaltung. Anlässlich des Jubiläums präsentieren die Muota-Gnomä an diesem Abend um Mitternacht ihr neues Fasnachtsgewand. Zu der Musik aus der Serie «Akte X» ziehen sie auf die Bühne. Jetzt lüftet sich auch das Geheimnis um das gewählte Ballmotto der Muota-Gnomä: Wie Inuits sehen sie aus, mit geschnürten Schuhen und Eiszapfen am braun-grünen Umhang. «Das Gnomä-Ohr an der Kapuze darf aber nicht fehlen», schmunzelt der 31-jährige Achermann. Für das neue Gewand sind die jüngsten Mitglieder verantwortlich: «Innerhalb kürzester Zeit haben sie Entwürfe geliefert und etwas auf die Beine gestellt.» Insgesamt 48 Fasnächtler zählt die Guuggenmusig Muota-Gnomä. «Vor zehn Jahren haben die Muotatüüflä und die Bachhäägglä fusioniert. Das war die richtige Entscheidung», ist Marco Achermann überzeugt. Es kämen neue Mitglieder dazu, aber es seien auch noch alte Hasen aus den ursprünglichen Vereinen mit dabei. «Ich selbst bin schon seit 21 Jahren ein eingefleischter Fasnächtler.»

Laura Zambelli