GOLDAU: 200. Bartgeier wird in Freiheit entlassen

Am (morgigen) Donnerstag wird im St. Galler Calfeisental der 200. Bargeier ausgewildert. Auf die Welt gekommen sind die Tiere im Tierpark Goldau.

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René Gisler mit Tierarzt Martin Wehrle bei der Feder-Bleichung. (Bild: PD)

René Gisler mit Tierarzt Martin Wehrle bei der Feder-Bleichung. (Bild: PD)

René Gisler mit Tierarzt Martin Wehrle bei der Feder-Bleichung. (Bild: PD)

René Gisler mit Tierarzt Martin Wehrle bei der Feder-Bleichung. (Bild: PD)

Am Mittwoch haben im Tierpark Goldau die Vorbereitungen für die 200. Bargeier-Auswilderung im Calfeisental begonnen. Das Jungtier mit dem Namen Noel-Leya ist am 22. Februar im Horst des Natur- und Tierparks Goldau geschlüpft. Seine Eltern, Mascha und Hans, 25- und 22-jährig, sind ein erfahrenes und harmonisches Brutpaar, das fast jedes Jahr ein Küken grossgezogen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Überleben der Bartgeierpopulation geleistet hat.

Wie der Tierpark Goldau in einer Mitteilung schreibt, liegt die Aufzucht und Auswilderung von Bartgeiern im europäischen Alpenraum seit 1999 in der Verantwortung der Stiftung Pro Bartgeier und des Natur- und Tierparks Goldau. Dank dieser gemeinsamen Anstrengung konnte die Bartgeierpopulation verstärkt werden. Der «Gesundheitspolizist» der Alpen ist nicht mehr akut vom Aussterben bedroht, heisst es in einer Mitteilung.

pd/rem

Tierpfleger René Gisler mit dem Junggeier. (Bild: PD)

Tierpfleger René Gisler mit dem Junggeier. (Bild: PD)