GOLDAU: Die Ameisenstaat von unten betrachten

Der Natur- und Tierpark Goldau eröffnet eine neue Ameisenanlage. Zur Einweihung können Besucher für einen Tag in die Haut eines Muotathaler-Wetterfrosches schlüpfen, sich in den Ameisenhaufen setzen und eine Wetterprognose wagen.

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Den Ameisenhaufen für Wetterprognosen nutzen: Das kann man bei der Eröffnung der Ameisenanlage. (Bild: pd)

Den Ameisenhaufen für Wetterprognosen nutzen: Das kann man bei der Eröffnung der Ameisenanlage. (Bild: pd)

Mit dem Frühlingsbeginn halten die Ameisen Einzug in den Natur- und Tierpark Goldau. Beim Panoramaplatz ist in den letzten Monaten eine grosszügige neue Anlage für die flinken Krabbler entstanden. Mit Hilfe von grossen Lupen können die Tierpark-Besucher direkt in den Ameisenhaufen schauen und die fleissigen Insekten bei ihrer Arbeit beobachten.

Ameisenwelt von unten betrachten

Ein unterirdischer Gang mit Glasdecke ermöglicht Blicke ins Innere des Ameisenhaufens. So wird sichtbar, wie die Ameisen ihre Larven pflegen und wie das komplexe Sozialsystem der Insekten organisiert ist.

Kurator und Tierarzt Martin Wehrle sagt, gerade die Ameisen seien für die Biodiversität besonders wichtig. Zur Eröffnung hat sich Tierpark Direktorin Anna Baumann eine besondere Aktion einfallen lassen Besucher können am Mittwoch, 1. April von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr beim Panoramaplatz im Ameisenhaufen Platz nehmen und eine Prognose fürs Frühlingswetter machen. So wie es der Muotathaler Wetterschmöcker Martin Horat als Mittel für seine Langzeitprognosen vorgemacht hat.

pd/cv