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GOLDAU: Heilpädagogisches Zentrum kostet 23 Millionen

Für den Neubau des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI) in Goldau beantragt die Schwyer Regierung dem Parlament einen Kredit von rund 22,9 Millionen Franken. Eröffnet werden soll das neue Schulhaus im Sommer 2019.
Das Projekt «Alpensteinbock» des Luzerner Planungsteams Marques. (Bild: Visualisierung PD)

Das Projekt «Alpensteinbock» des Luzerner Planungsteams Marques. (Bild: Visualisierung PD)

Am Montag wurde das Bauprojekt in Rickenbach den Medien vorgestellt. Es bietet Platz für maximal 70 Kinder und Jugendliche.

Geplant wird das Gebäude vom Luzerner Architekturbüro Marques. Auf dem ehemaligem Bergsturzareal soll auf einem kantonseigenen Grundstück ein zweigeschossiger Betonbau mit Holzbrettschalung und begrünten Dächern entstehen. Es wäre das erste Gebäude des Kantons Schwyz im Minergie-P-Eco-Standard. Dieser steht für eine geringe Umweltbelastung und schadstoffarme Innenräume.

Der Neubau kommt in unmittelbarer Nähe zur Pädagogischen Hochschule und zum Berufsbildungszentrum zu stehen. Das HZI soll so von der Erschliessung, von einem Heizungsverbund, von der Mahlzeitenproduktion im Berufsbildungszentrum und von den bestehenden Sportanlagen profitieren können.

Zweijährige Bauzeit

Der Kantonsrat entscheidet voraussichtlich im November 2015 über den Kredit. Baubeginn ist für den Frühling 2017 vorgesehen. Voraussetzung ist, dass der Kantonsrat und die Stimmberechtigten in einer allfälligen Volksabstimmung das Vorhaben unterstützen. Die Eröffnung des Neubaus ist für den Sommer 2019 geplant.

Im Kanton Schwyz gibt es für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen und körperlichen, sowie mehrfachen Behinderung zwei heilpädagogische Zentren. Jenes für die Innerschwyz befindet sich in Ibach, jenes für die Ausserschwyz in Freienbach. Seit 1990 hat sich die Schülerzahl an beiden Schulen mehr als verdoppelt.

In Ibach werden wegen Platzmangels vier von neun Klassen in Raumprovisorien unterrichtet. Eine Erweiterung am heutigen Standort ist gemäss Behörden nicht möglich.

Im Juni 2012 genehmigten die Stimmberechtigten des Kantons einen Projektierungskredit von 1,56 Millionen Franken mit 77 Prozent Ja-Stimmenanteil. (sda)

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