GOLDAU: Rigi Bahnen beenden Baupause am Hochperron

Nach einjähriger Pause wegen finanzieller Unsicherheiten haben die Rigi Bahnen die Umbauarbeiten rund um das Hochperron im Bahnhof Goldau wieder aufgenommen. Die neue Anlage soll im ersten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen.

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Noch immer Baustelle: Die Talstation der Arth-Rigi-Bahn in Gildau mit dem historischen Hochperron. Saniert und teilweise abgetragen wird der Zugangsturm (rechts). (Bild: PD)

Noch immer Baustelle: Die Talstation der Arth-Rigi-Bahn in Gildau mit dem historischen Hochperron. Saniert und teilweise abgetragen wird der Zugangsturm (rechts). (Bild: PD)

Die Bauarbeiten für ein neues Hochperron und einen neuen Zugangsturm waren im Dezember 2014 nach Kostenerhöhungen von rund 2,6 Millionen Franken gestoppt worden. Bereits zuvor waren die Rigi Bahnen bei dem 2010 gestarteten Projekt mit Schwierigkeiten und Verzögerungen konfrontiert. Grund waren laut Mitteilung die Altlastenbereinigungen, Nahtstellen zum Hochperron und des SBB-Bahnhofes und enge Platzverhältnisse.

Die Gesamtkosten für das Hochperron-Projekt beziffern die Rigi Bahnen nun auf 16,5 Millionen Franken. Die Sanierung beinhaltet unter anderem den Um- und Neubau der aus 1897 stammenden Stahlbrücke sowie des dazugehörenden Zugangsturms. Die Bauten haben nationalen Schutzstatus.

Ursprünglich war das Jahr 2015 als Datum für die Neueröffnung des Bahnhofs vorgesehen. Diese wurde nun auf das erste Halbjahr 2017 verschoben. Bis dahin ist weiter in Arth-Goldau eine provisorische Rigi-Bahn-Station beim Pfarreizentrum Eichmatt in Betrieb. (sda)