GOLDAU: Schlechtes Wetter vermiest Rigi Bahnen die Zahlen

Die Passagierzahlen der Rigi Bahnen sind im Jahr 2012 um 8,1 Prozent auf 1,19 Millionen eingebrochen. Als Gründe nennt das Unternehmen oft schlechtes Wochenendwetter sowie Bauarbeiten auf der Rigi und in Goldau.

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Schlechtes Wetter vermiest Rigi die Zahlen. (Bild: Leserbild Kartin Buholzer)

Schlechtes Wetter vermiest Rigi die Zahlen. (Bild: Leserbild Kartin Buholzer)

Nach dem Rekord von 2011 liege das Ergebnis im vergangenen Jahr mit 32 weniger Sonnentagen unter den Erwartungen. Immerhin bewege es sich im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, schreibt Verwaltungsratspräsident Robert Jung im am Freitag veröffentlichen Geschäftsbericht.

Der Betriebsertrag sank um 6,4 Prozent auf 15,4 Mio. Franken. Auch der Aufwand ging leicht auf 12,3 Mio. Fr. zurück. Das Betriebsergebnis (EBITDA) fiel gemäss dem Verwaltungsratspräsidenten enttäuschend aus. Es sank um einen Viertel auf 3 Mio. Franken. Der Gewinn von 132'000 Franken blieb praktisch stabil.

Im vergangenen Jahr wurden die beiden Bahnhöfe Goldau und Rigi Kaltbad teilweise neu in Betrieb genommen. Im Juli öffnete auf der Rigi das neue Bad nach den Plänen des Architekten Mario Botta.

Der Start ins 2013 sei im ersten Quartal besser ausgefallen als im Vorjahr. Kumuliert hätten die Rigi Bahnen in den ersten drei Monaten eine Frequenzzunahme von 13 Prozent verzeichnet. Ende 2012 beschäftigten die Bahnen 146 Mitarbeitende. (sda)