GOLDAU: Schützenvereine und Tierpark sind sich einig

Nach über zweijährigen Verhandlungen haben sich der Pistolenclub Arth-Goldau sowie die Sportschützen Goldau einerseits und der Natur- und Tierpark Goldau andererseits geeinigt.

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Von links: Ruedi Bürgi, Präsident Sportschützen Goldau, André Bürgi, Präsident Pistolenclub Arth-Goldau und Bernhard Reutener, Präsident Verein Natur- und Tierpark Goldau. (Bild pd)

Von links: Ruedi Bürgi, Präsident Sportschützen Goldau, André Bürgi, Präsident Pistolenclub Arth-Goldau und Bernhard Reutener, Präsident Verein Natur- und Tierpark Goldau. (Bild pd)

Die vor über zwei Jahren auf Initiative von Natur- und Tierparkpräsident Bernhard Reutener begonnenen Gespräche zwischen Natur- und Tierpark Goldau, Pistolenclub Arth-Goldau und Sportschützen Goldau konnten laut einer Medienmitteilung von allen drei Parteien erfolgreich abgeschlossen werden.

Die beiden Schützenvereine verzichten per Ende Juni auf ihr unselbstständiges Baurecht aus dem Jahre 1966 im Grosswyjer-Areal, welches ihnen das Schiessen auf unbeschränkte Dauer, sozusagen «auf ewig» ermöglichte. Die Verhandlungen wurden am 17. Januar 2006 aufgenommen. Die drei Vereinspräsidenten André Bürgi (Pistolenclub Arth-Goldau), Ruedi Bürgi (Sportschützen Goldau) und Bernhard Reutener (Natur- und Tierpark) trafen sich für sechs gemeinsame Sitzungen und unzählige Einzelgespräche, bis Einigkeit zu Stande kam.

Bahn frei für den Rundweg durch den Tierpark
Damit erhalte der Natur- und Tierpark die Möglichkeit, den bis zum Besucherzentrum der neuen Bär- und Wolfanlage geplanten Rundweg zu vollenden, heisst es weiter. Der Weg wird voraussichtlich mit leichtem Gefälle vor den Schützenständen beim Restaurant Schützenhaus vorbeiführen, um dann ans bestehende Wegnetz des Tierparks angeschlossen zu werden. Noch offen ist die Finanzierung dieses Wegstücks. In diesem Zusammenhang wird der Natur- und Tierpark Goldau für die Beseitigung der bestehenden Anlagen und für die Sanierung der Altlasten besorgt sein, heisst es.

Zudem habe sich der Tierpark laut Mitteilung verpflichtet, den Sportschützen beim Einkauf in die neue Schiessanlage in Steinen einen Beitrag und dem Pistolenclub eine einmalige Ablösesumme zu leisten. Der Pistolenclub Arth-Goldau musste seinen Schiessbetrieb auf Grund von Lärmschutzvorschriften schon vor einiger Zeit nach Küssnacht am Rigi verlegen. Die Sportschützen Goldau beteiligen sich am neu erstellten Kleinkaliberstand «Tannerli» der Sportschützen Steinen und Steinerberg. Damit erhalten sie die Möglichkeit, die Trainings und Wettkämpfe zukünftig auf einer topmodernen Schiessanlage bestreiten zu können.

ana