GOLDAU: Statt Beton gibts nun Farbe

Im Streit um die Umgestaltung der Parkstrasse lief ein weiterer Akt. Der Gemeinderat reagiert auf einen Gerichtsentscheid.

Bert Schnüriger
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Die Neugestaltung der Fussgängerübergänge an der Parkstrasse in Goldau (Bild) muss mit weniger Geld realisiert werden. (Bild: Bert Schnüriger)

Die Neugestaltung der Fussgängerübergänge an der Parkstrasse in Goldau (Bild) muss mit weniger Geld realisiert werden. (Bild: Bert Schnüriger)

Der Gemeinderat Arth hat es jetzt schwarz auf weiss: Bei der geplanten Umgestaltung der Goldauer Parkstrasse hat er gegen das kantonale Finanzhaushaltgesetz verstossen. Er stellte dafür 200 000 Franken ins Budget 2013, zulässig wären in diesem Falle höchstens 140 000 Franken gewesen. So hat das kantonale Verwaltungsgericht entschieden und eine Beschwerde von Roland Urech zumindest teilweise gutgeheissen. Der abgewählte Arther SVP-Kantonsrat Urech hatte die Beschwerde an Weihnachten 2012 erhoben. Und Rrecht bekommen.

Farbe markiert den Übergang

«Da gibt es jetzt halt Abstriche», sagt Ruedi Frei, Vizepräsident der Gemeinde Arth. Sein Ressort beantragt dem Gemeinderat, die Fussgängerübergänge zwar in einer abgespeckten Form, aber trotzdem zu bauen. «Allerdings verwenden wir dazu nicht wie geplant, helle Betonplatten an den Übergängen. Jetzt gibt es halt dort einfach nur einen Farbaufstrich.» So werde er es dem Gemeinderat heute vorschlagen. Damit würde der Rat eine von zwei Varianten wählen, die das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid über Urechs Beschwerde vorschlug: Entweder hält der Rat am ursprünglichen Projekt fest und holt dafür beim Volk an der Urne einen Verpflichtungskredit ein. Oder die Umgestaltung wird in einer abgespeckten Variante gebaut, die 60 000 Franken weniger kostet. Falls sich der Gemeinderat für diese bescheidenere Variante entscheidet, kann im Mai mit den Bauarbeiten begonnen werden.

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