Goldau: Tiere schützen sich gegen Kälte

An unser Klima angepasste Wildtiere verlieren fast keine Körperwärme. Der Tierpark Goldau macht dies mit einer Wärmebild-Infrarotkamera sichtbar.

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Schneehase kugelt sich ein. (Bild: PD / Tierpark Goldau)

Schneehase kugelt sich ein. (Bild: PD / Tierpark Goldau)

Die Natur hat die Wildtiere im Zuge der Evolution gegen Kälte ausgerüstet. Wie der Tierpark Goldau am Mittwoch mitteilt, wächst vielen von ihnen ein Winterfell, das aus längeren Deckhaaren und dichterer Unterwolle besteht. Einzig an den Augen, Nase und dem Mund ist ein Wärmeverlust auszumachen.

Schneehase kugelt sich ein. (Bild: PD / Tierpark Goldau)

Schneehase kugelt sich ein. (Bild: PD / Tierpark Goldau)

Der Schneehase drosselt zusätzlich die Durchblutung seiner Ohren und verhindert so einen Temperaturverlust an diesen exponierten Körperteilen. Wasservögel wenden dieselbe Taktik bei ihren unbefiederten Beinen an. Ihr Körper wird durch ihr dicht und gut befettetes Gefieder bestens vor Kälte geschützt.

Stellen, die nicht durch das Winterfell geschützt werden, sind auf den Wärmebildern gelb bis rot gefärbt. Isolierte Körperpartien erscheinen im Wärmebild gleich wie die Oberflächentemperatur der Umgebung – also schwarz, blau oder violett.

pd/chg