Goldauer Deponie-Debakel: Zurück auf Feld 1

Auf der Bernerhöhe war eine Deponie für sauberen Bauaushub geplant. Der Goldauer Erwin Hammer und der Bund entdeckten Verfahrensmängel. Sie klagten erfolgreich beim Verwaltungsgericht.

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Erwin Hammer, hier mit seinem Hund Zebi, auf der Bernerhöhe. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Erwin Hammer, hier mit seinem Hund Zebi, auf der Bernerhöhe. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Der Rechtsstreit zwischen Hammer und der Gemeinde Arth beziehungsweise dem Kanton Schwyz dauert schon lange. Die Gemeinde hatte eine Baubewilligung für den Betrieb einer Inertstoffdeponie erteilt. Weil diese im Schnittpunkt dreier Landschaften von nationaler Bedeutung liegt, wollte Hammer dagegen vorgehen, dass die intakte Natur mit einer Deponie verschandelt wird. Jetzt hat er vor dem Schwyzer Verwaltungsgericht einen bedeutenden Teilsieg erlangt. Zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) reichte er in Schwyz Beschwerde ein.

Der Schwyzer Regierungsrat hatte noch eine Beschwerde gegen die vom Arther Gemeinderat erteilte Baubewilligung für die Deponie abgewiesen und damit faktisch die Baubewilligung für die Ablagerung von unverschmutztem Aushubmaterial auf der Bernerhöhe bewilligt. «Damit war ich aber nicht einverstanden. Die Baubewilligung wurde aufgrund falscher Tatsachen und Verfahrensmängel erteilt. Dagegen wollte ich vorgehen, genauso wie das Bafu», sagte Erwin Hammer auf Anfrage.

Erhard Gick

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