GOLDAU/STEINEN/BRUNNEN: Nach Safari: Willkommen im Dschungel

Der düstre Fasnachtsdschungel erstreckte sich am Wochenende über zwei Orte. In Goldau trafen sich die Fasnächtler zur Safari, bevor sie am Bogäspeuzerball in Steinen im Dschungel willkommen geheissen wurden. Das Motto dort: «Welcome to the Jungle».

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Am Ball der Bögäspeuzer in Steinen herrschten Temperaturen wie im Dschungel. (Bild Michael Stalder/Neue SZ)

Am Ball der Bögäspeuzer in Steinen herrschten Temperaturen wie im Dschungel. (Bild Michael Stalder/Neue SZ)

Erst zum zweiten Mal eröffnete in Goldau eine Kinderguuggenmusig die Fasnacht. Begleitet von drei Musikern der Goldauer Schränzer, erkundeten sie dem Motto «Safari» getreu das Dorf. «Es dauerte rund fünf Wochen, bis das aufwändig geschmückte Zelt stand.

An den Wochenenden vor allem arbeiteten jeweils sieben bis zwölf Leute daran», so Martin Widmer, Mitglied und einer von zwei Bauchefs des Organisationskomitees der Goldauer Fasnacht. Sira Dudle, ebenfalls OK-Mitglied: «Uns war es einfach sehr wichtig, dass wir den Kindern von Goldau eine spezielle und gute Unterhaltung bieten können.»

Heisse Rhythmen
Die Steiner Guuggenmusig Bogäspeuzer liess an ihrem Ball am Samstag gar nichts anbrennen. Neben heissen Dschungelrhythmen, von den anwesenden Guuggen lautstark interpretiert, wurden in Steinen auch die Liebhaber heimischer Volksmusik von den Turbo-Örgelern im Dschungel willkommen geheissen.

«Schon seit über 20 Jahren gibt es in Brunnen diesen Kindernachmittag mit unserer Guuggenmusig», sagte Roman Auf der Maur, Präsident der Nessiguugger. «Wir gehen von der Dorfkapelle aus zum Gasthaus Pluspunkt, wo wir uns eine kleine Stärkung gönnen.

Danach gehts musizierend ins Restaurant Stauffacher, wo es dann noch einige Spiele, Getränke und einen kleinen Imbiss für die Kinder gibt.» Auch dieses Jahr waren die Nessiguugger sehr zufrieden mit der Anzahl Kinder, die erschienen sind.

v/haz