GOLDAU/VÄTTIS: Bartgeier beziehen neues Heim

Zwei junge Bartgeier sind im Calfeisental ausgewildert worden. Daran beteiligt ist auch der Tierpark Goldau.

Erhard Gick
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Der grosse Moment, die Vögel werden in ihrem Nistplatz ausgesetzt. Tierpark-Tierärztin Sarah Isler und Tierpfleger René Gisler mit weiteren Helfern. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Der grosse Moment, die Vögel werden in ihrem Nistplatz ausgesetzt. Tierpark-Tierärztin Sarah Isler und Tierpfleger René Gisler mit weiteren Helfern. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Auch wenn sie jung sind, die beiden Bartgeier Kalandraka und Aschka in Holzkisten zum Horst zu schleppen, ist schweisstreibend. Die Bartgeier sind am Samstag im Calfeisental ausgewildert worden. Der Natur- und Tierpark Goldau, der sich seit 1998 an Aufzucht und Auswilderung des grossen Vogels beteiligt, hat die beiden Junggeier am Freitag auf die Reise zum Horst vorbereitet. Sie wurden entsprechend gekennzeichnet. Somit sind sie, wenn sie in etwa drei Wochen ihre ersten Flüge machen, von unten zu erkennen.<%DIA id="88710" text="Auswilderung von zwei Bartgeiern"%>

Die beiden Bartgeier werden nun von einer Tierpflegerin rund um die Uhr überwacht. Alle zwei Tage versorgt sie die Vögel mit Fressen.

Ein Aasfresser

Der Bartgeier geniesst in Europa nicht den besten Ruf. An vielen Orten wird er noch Lämmergeier genannt, weil er im Flug Lämmer greifen und diese dann fressen soll. «Das trifft einfach nicht zu. Er frisst nur Aas und Knochen. Wer das aber einmal begriffen hat, der kann sich für diesen grossartigen Vogel nur noch begeistern», sagt Daniel Hegglin, Geschäftsführer der Stiftung Pro Bartgeier.

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