GOTTESDIENST: Der Traktor mit dem Segen Gottes

Zum zweiten Mal konnten Gersauer Bauern ihre Landmaschinen segnen lassen. Eine Garantie gegen Defekte ist der Segen allerdings nicht.

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Edy Imhof bei der Segnung von Landwirtschafts-Fahrzeugen in Gersau. (Screenshot Martin Erdmann)

Edy Imhof bei der Segnung von Landwirtschafts-Fahrzeugen in Gersau. (Screenshot Martin Erdmann)

Gebete, Weihwasser und Weihrauch: In Gersau wurde gesegnet. Diakon Edy Imhof stellte über 15 Landwirtschaftsfahrzeuge unter Gottes Schutz. Damit befriedigt er die Segnungswünsche der Bauern aus der Region.

Imhof segnete schon so einiges: Von Schilder, über Schlüssel bis zum Bauernhof. Um die Segnungswünsche zu bündeln lud Imhof im Vorjahr zum ersten Segnungsfest: «Damit sollen die gemeinschaftliche Elemente gestärkt werden.»

Kein Anspruch auf Garantie
Imhof haftet nicht für defekte Maschinen. Ein schlechtes Gewissen habe er nicht, wenn seine Segnung versagt hat: «Darauf habe ich keinen Einfluss. Der Segen soll den Bauern während der Arbeit ein Begleiter sein.» Dadurch sollen die Bauern einen bewussteren Umgang mit ihren Maschinen erlangen.

Mit der Landmaschinen-Segnung schreitet Imhof auf den Pfaden der Kapuzinermönche. Diese besuchten die Bauern auf ihren Höfen und segneten was von ihnen verlangt wurde. «Heute gibt es diese Dienstleistung nicht mehr. Deshalb will ich mit den Fest der Landmaschinen-Segnung die Wünsche der Bauern erfüllen.»

mer

Impressionen von der Segnung (Beitrag Martin Erdmann):