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Grösste Krippe in Gefahr

Das Diorama in Einsiedeln gilt als grösste Krippe der Welt. Doch die sinkenden Besucherzahlen zeigen: Sie ist nicht mehr zeitgemäss.
Stephan Santschi
Bethlehem zur Zeit Christi Geburt originalgetreu nachgebaut: das Diorama in Einsiedeln. (Bild Eveline Beerkircher)

Bethlehem zur Zeit Christi Geburt originalgetreu nachgebaut: das Diorama in Einsiedeln. (Bild Eveline Beerkircher)

Das Diorama gilt als die grösste Krippe der Welt. Seit 1954 wird hier die Gegend von Bethlehem zu Zeiten der Geburt Christi nahezu naturgetreu dargestellt. Auf 35 Metern Länge und 80 Quadratmetern plastischer Landschaft finden sich vor einem gemalten Hintergrund rund 470 Figuren, welche die Weihnachtsgeschichte so zeigen, wie sie in der Bibel überliefert ist.

Nur: Ein Publikumsmagnet ist das Einsiedler Diorama schon lange nicht mehr. Wo im Sommer 1962 rund 56 000 Menschen Einlass begehrten, fanden sich diesen Sommer noch 4300 Gäste ein. Das letzte Jahr war sogar das schlechteste überhaupt, «erstmals haben wir da unsere Betriebskosten von 70 000 bis 80 000 Franken nicht decken können», sagt Urs Eberle, Präsident der Diorama-Bethlehem-Stiftung und Geschäftsführer der gleichnamigen Aktiengesellschaft.

Was mit der Krippe in Zukunft geschehen wird, ist ungewiss. Zuerst werden einmal die Öffnungszeiten reduziert, dann müsse man weiter schauen.

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