GROSS: Erotikklub muss schliessen

Die Regierung bestätigt: Der Erotikklub in Gross ist illegal. Hält der ­Betreiber den Betrieb weiter aufrecht, dann kann es teuer werden.

Red
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Der Erotikklub in Gross darf nicht betrieben werden. (Symbolbild Neue LZ)

Der Erotikklub in Gross darf nicht betrieben werden. (Symbolbild Neue LZ)

Am 5. März schloss sich der Regierungsrat mehrheitlich der Argumentation des Einsiedler Bezirksrates an. Dieser hatte sich im Oktober des Vorjahres zum Grosser Erotikklub geäussert und ihm die Baubewilligung zur Erweiterung der Lokalität verweigert.

Mehr noch: Per amtlichen Beschluss wurde der auswärtige Betreiber aufgefordert, «die gegenwärtige Nutzung in Form erotischer Dienstleistungen per 31. Dezember 2012 einzustellen». Dies, weil der Klub in der Wohnzone liegt.

Gegen diese Anordnung erhob der Betreiber im November rechtzeitig Beschwerde beim Regierungsrat. Darin forderte er, dass die (bereits vor zwei Jahren unbewilligt vorgenommene) Nutzungsänderung zu bewilligen und das Baugesuch zur Prüfung an den Bezirksrat zurückzuweisen sei. Der Regierungsrat hat das Begehren abgelehnt. Der Bezirksrat hat also korrekt entschieden.

Schliesst der Betreiber den Klub nicht, so könnte das teuer werden. Der Bezirksrat hat dem Betreiber angedroht, bei «Nichterfüllung» für jede Übertretung eine Busse von 500 Franken zu verhängen. Pro Tag.

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