Grümpelturniere mit weniger Verletzten

Zerrungen und Knochenbrüche: Bei Grümpelturnieren gings jeweils hart zu und her. Überraschenderweise ist die Verletzungsrate stark gesunken. Dank neuer Regeln.

Thomas Heer
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Ägeri 2011: Mit dieser Brille simulierte die Suva den Alkoholeinfluss auf das Fussballspielen. (Bild: pd)

Ägeri 2011: Mit dieser Brille simulierte die Suva den Alkoholeinfluss auf das Fussballspielen. (Bild: pd)

Waren die Grümpelturniere in früheren Jahren ein Albtraum für Versicherer und Arbeitgeber, so haben diese Anlässe mittlerweile «ihren Schrecken verloren», wie Heinz Wyss, Kampagnenleiter Fussball bei der Suva, erklärt. Wyss nennt die neuesten Zahlen: «Vor etwas mehr als zehn Jahren verzeichneten wir rund 15 Unfälle auf tausend Grümpelturnier-Teilnehmer. Heute sind es nur noch rund 3,5 Unfälle.»

Bessere Ausrüstung

Drei Parteien sind für diesen Erfolg verantwortlich. Dies ist die Suva auf der einen, Grümpelturnier-Veranstalter und der Schweizerische Fussballverband auf der anderen Seite. Bei Turnieren, die sich bei der Aktion «Sicherheit an Grümpelturnieren» beteiligen, gelten unter anderem folgende Regeln: Die Spielerinnen und Spieler tragen Schienbeinschoner. Turnschuhe sind tabu. Dafür laufen die Teilnehmer mit Noppen- oder Nockenschuhen auf. Zudem werden die Spiele von lizenzierten Schiedsrichtern geleitet. Dazu sagt Wyss: «Das verhilft den Turnieren zu mehr Fairplay.» Ein korrekt geleitetes Fussballspiel senkt das Verletzungsrisiko erheblich, weil bei Fouls schneller interveniert wird.

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