Grünliberale werden im Kanton Schwyz aktiv

In Sattel ist am Mittwochabend die Grünliberale Partei des Kantons Schwyz gegründet worden. Ziel ist es, an den Wahlen 2015 weitere Sitze hinzuzugewinnen.

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Vizepräsidentin Clarissa Steinemann (links) und Präsident Hanspeter Kennel an der Gründungsversammlung. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Vizepräsidentin Clarissa Steinemann (links) und Präsident Hanspeter Kennel an der Gründungsversammlung. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

An der Gründungsversammlung wurde Hanspeter Kennel aus Küssnacht am Rigi zum Präsidenten gewählt. Als Vizepräsidentin amtiert Clarissa Steinemann aus Sattel. Mit der Gründung der kantonalen Sektion Schwyz verstärken die Grünliberalen ihre Präsenz in der Zentralschweiz, wo sie in den Kantonen Luzern und Zug bereits Wahlerfolge feiern konnten.

Laut einer Medienmitteilung wollen sich die Grünliberalen im Kanton Schwyz dafür einsetzen, dass mit den knappen natürlichen und finanziellen Ressourcen massvoll umgegangen wird. Ziel ist es, das Nachhaltigkeitsdreieck Umwelt, Soziales und Wirtschaft im Gleichgewicht zu halten.

Markus Ming einziger Kantonsrat

«Wir wollen im Kanton Schwyz eine stärkere Vernetzung von Ökologie und Ökonomie erreichen und der lösungsorientierten Mitte wieder eine Stimme geben», sagte der frischgebackene Parteipräsident Hanspeter Kennel. Mit Markus Ming aus Steinen ist die Grünliberale Partei bereits mit einem Sitz im Kantonsrat vertreten. Ziel ist es, an den Kantonsratswahlen 2016 weitere Sitze hinzuzugewinnen.

Die Nachhaltigkeit soll sich auch in der Finanzpolitik des Kantons Schwyz widerspiegeln. Der Kanton soll mittelfristig nicht mehr ausgeben, als er einnimmt, klare Prioritäten bei den Ausgaben setzen und sich antizyklisch verhalten. Ziel ist ein langfristig stabiler Steuerfuss im Kanton. Die Grünliberalen Schwyz setzen sich für eine ökologische Steuerreform ein, wie dies die grünliberale Volksinitiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» fordert.

In der Gesellschaftspolitik wollen sich die Grünliberalen des Kantons Schwyz unter anderem in der Bildungspolitik und der Familienpolitik positionieren.

pd/rem