GÜTERVERKEHR: Stellwerkarbeiten in Schwyz und Zug

Um den alpenquerenden Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern, soll die Zugfolgezeit von bisher vier auf drei Minuten verkürzt werden. Das verlangt der Bund. Die dazu notwendigen Bauarbeiten starten Ende September und dauern bis im März 2014 respektive Herbst 2015.

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Die SBB erneuert in Rotkreuz ihre Signale (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Die SBB erneuert in Rotkreuz ihre Signale (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Die Güterzüge auf den Zulaufstrecken zu den Basistunneln Gotthard und Ceneri sollen künftig nur noch mit drei Minuten Abstand verkehren. Dadurch können künftig mehr Züge pro Stunde auf der Nord-Süd-Transitachse verkehren. Der Bund will durch diese Massnahme den alpenquerenden Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagern. Darum wird bis im Herbst 2015 auf den Abschnitten Steinen–Schwyz und Rotkreuz–Immensee gebaut.

Auf den genannten Streckenabschnitten müssen nun zusätzliche Signale gebaut und bestehende verschoben werden. Auch die Stellwerke müssen angepasst werden: Die bestehenden Relais-Stellwerke in Rotkreuz und Immensee werden durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt. An den beiden Standorten entsteht jeweils ein neues Technikgebäude. In Rotkreuz wird zusätzlich die Weichenheizsteuerung ausgewechselt und das Ablaufstellwerk zurückgebaut.

Die Bauarbeiten für die Stellwerke dauern bis voraussichtlich März 2014 – das Umstellen der Signale dauert bis Herbst 2015, wie die SBB am Donnerstag mitteilt. Die Projektkosten betragen rund 24 Millionen Franken für den Streckenabschnitt Rotkreuz–Immensee und für Steinen–Schwyz 12.5 Millionen Franken.

pd/nop