HANDÄNDERUNGSSTEUER: «Das wird sicher kein Spaziergang»

Der Kanton kann im Herbst eine Steuer abschaffen. Dazu bahnt sich schon jetzt ein Abstimmungskampf an.

Drucken
Teilen
Der Schwyzer alt Ständerat Toni Dettling ist auf der Befürworterseite. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Schwyzer alt Ständerat Toni Dettling ist auf der Befürworterseite. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Abgestimmt wird voraussichtlich am 28. September. Dann soll dem Volk die Doppelinitiative des Hauseigentümerverbands zur Abschaffung der Handänderungssteuer vorgelegt werden. Den Abstimmungskampf eröffnen die Sozialdemokraten allerdings schon jetzt, ein Vierteljahr vor dem Urnengang. Die SP-Fraktion im Kantonsrat kündigt an, sie werde sich «in den folgenden Wochen daran machen, ein überparteiliches Nein-Komitee für die kantonale Volksabstimmung auf die Beine zu stellen».

Ein alter Zopf
Auch auf der Befürworterseite stellt man sich in Position. Alt Ständerat Toni Dettling, einer der Initianten, sagte dazu am Freitag: «Wir werden uns noch in diesem Monat an einer Sitzung mit der Ausgangslage befassen. Aber schon jetzt steht für uns fest: Das wird sicher kein Spaziergang. Es ist nie einfach, eine bestehende Steuer abzuschaffen.» Auch wenn das Schwyzer Volk die Chance habe, hier einen alten Zopf abzuschneiden, so sei dazu noch viel Überzeugungsarbeit notwendig.

Widerstand leisten wird zunächst die SP. Sie verweist auf die Debatte zur Doppelinitiative im Kantonsrat vom vergangenen 21. Mai. Damals stimmten im hundertköpfigen Kantonsrat zwar 55 für die Annahme der Initiative, aber immerhin 39 dagegen. Diese 39 Gegner-Stimmen kamen damals aus allen Fraktionen, die SP mit ihren lediglich 15 Fraktionsmitgliedern hätte allein nicht so viele Stimmen zusammengebracht.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.