Sturmtief «Veiko» wirblet durch die Schweiz –Handwerksmarkt in der Stadt Luzern wegen starken Böen abgesagt

Am Samstag fegten heftige Sturmböen über die Schweiz. In Luzern wurden Böen von 98 km/h gemessen. Der Handwerksmarkt in der Stadt Luzern musste aufgrund des Windes auf morgen verschoben werden. In der Zentralschweiz bleiben diverse Bergbahnen geschlossen.

Hören
Drucken
Teilen

(elo/sda) Das Sturmtief «Veiko» rüttelt am Samstagmorgen die Schweiz auf. In den Bergen wurden Böen von bis zu 150 km/h gemessen. In Luzern hatten die Böen eine Stärke von bis zu 98 km/h.

Der Handwerksmarkt am Luzerner Weinmarkt musste wegen denn starken Böen abgesagt werden. Wie Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltung der Stadt Luzern am Samstagmorgen mitteilt, wurde der Markt auf den morgigen Sonntag verschoben.

Bergbahnen bleiben geschlossen

Wie Radio Pilatus berichtet, mussten in der Zentralschweiz aufgrund des Windes auch zahlreiche Bergbahnen am Samstag geschlossen bleiben. Die Luftseilbahn Kräbel-Rigi Scheidegg und die Luftseilbahn zwischen Weggis und Rigi Kaltbad bleiben am Samstag zu. Auch die Bahnen am Pilatus blieben geschlossen: Die Panoramagondelbahn zwischen Kriens und der Fräkmüntegg sowie die Luftseilbahn hoch zum Pilatus Kulm verkehren nicht. 

Das Sturmtief wirbelte auch die Skiwelt durcheinander: Wegen «Veiko» wurde der Slalom der Männer in Val d'Isères in Frankreich abgesagt.

Das Sturmtief «Veiko» folgt auf den ersten grossen Schneefall dieses Winters, der auch über weite Teile des Flachlands eine dünne Schneedecke legte. Dieser Schneefall erhöhte die Lawinengefahr in den Bergen. Während sie in den meisten Gebieten erheblich ist, stieg sie im Wallis auf die zweithöchste Gefahrenstufe (gross) an, wie dem Lawinenbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zu entnehmen ist.