Hauseigentümerverband lanciert zwei Initiativen

Der Hauseigentümerverband (HEV) des Kantons Schwyz hat am Dienstag seine kantonale Doppelinitiative lanciert. Er will bei den Liegenschaftsschätzungen einen Systemwechsel erreichen.

Drucken
Teilen
Toni Dettling, Geschäftsführer des kantonalen Hauseigentümerverbandes: «Die Schätzungsmethoden in den Kantonen Zug und Zürich dienen als Vorbild». (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Toni Dettling, Geschäftsführer des kantonalen Hauseigentümerverbandes: «Die Schätzungsmethoden in den Kantonen Zug und Zürich dienen als Vorbild». (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Mit dem heutigen System ergäben sich im Kanton Schwyz für die Haus- und Grundeigentümer immer höhere Schätzungen und damit grössere Steuerlasten, schreibt der HEV in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Ausserdem führe es zu höheren Beiträgen an den Finanzausgleich.

Mit der Doppelinitiative verlangt der HEV einen Systemwechsel mit drei Zielen: Die Dynamik ständig höherer Liegenschaftsschätzungen und Eigenmietwerte soll gebrochen, die Steuerlast minimiert und der Anpassungsdruck reduziert werden. Dem Verband schwebt eine Schätzungsmethode vor, wie sie in den Kantonen Zug und Zürich angewendet wird.

Der Steuerausfall kann laut HEV durch geringere Leistungen an den nationalen Finanzausgleich weitgehend kompensiert werden. Darüber hinaus könne auch der Personalaufwand des Schätzungsamtes stark reduziert, wenn nicht ganz aufgehoben werden. Der Verband will laut Mitteilung mit den beiden Initiativen einer Anpassung der Steuerschätzungen zuvorkommen.

Damit die Initiative zu Stande kommt, braucht es 2000 Unterschriften. Der Verband, der rund 10'000 Mitglieder zählt, will die Initiativen im Sommer einreichen. Zur Abstimmung könnten die Initiativen im Jahr 2014 kommen.

sda/rem