Herbstwahlen: Sesselkleber-Debatte läuft an

Das Beharren von Bruno Frick auf seiner Wiederkandidatur gibt zu reden. Jetzt kommen auch aus der FDP kritische Äusserungen.

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Der Schwyzer Ständerat Bruno Frick, seit 20 Jahren im Bundesparlament, hat eine Sesselkleber-Debatte lanciert. Als er Mitte Januar offensichtlich gegen den Willen der Parteileitung erklärte, bei den Ständeratswahlen im Herbst nochmals zur Wiederwahl anzutreten, kam in der CVP Kritik auf. Kritik gibt es aber neuerdings auch von ausserhalb der CVP. In der neusten Ausgabe des FDP-Parteiblatts «Schwyzer Freisinn» äussert sich die Küssnachter Kantonsrätin Petra Gössi zum Thema.

Die FDP-Politikerin nennt Frick in einer Kolumne zwar nicht namentlich. Die Stossrichtung wird aber klar, wenn sie festhält, derzeit laufe eine Sesselkleber-Diskussion. Frick hatte Mitte Januar erklärt: «Ich glaube, dass die Anzahl Amtsjahre allein nicht entscheidend ist. Wichtig ist, dass man einen Beitrag an die Politik leisten kann. Ich weiss, dass ich für den Kanton Schwyz und die Schweiz weiterhin einen guten Beitrag leisten kann.» Hier hakt Gössi ein und schreibt: «Dabei stellt sich die Frage, weshalb es dem Politiker offenbar nicht möglich war, seine Visionen während seiner vielen Jahre im Parlament umzusetzen. Wenn seine Durchsetzungskraft nicht genügt, um seine Ziele zu erreichen, wird dies realistischerweise auch in der nächsten Legislatur nicht der Fall sein.»

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.