Herkunft der Goldauer Granate bleibt ungeklärt

Die Herkunft der alten deutschen Artilleriegranate, die am Montag in einem Schopf in Goldau gefunden wurde, bleibt ungeklärt. Nachdem bei der Zerlegung der Waffe kein Sprengstoff gefunden wurde, werden laut Schwyzer Polizei keine weiteren Ermittlungen geführt.

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Wegen diesem Geschoss mussten 120 Personen evakuiert werden. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Wegen diesem Geschoss mussten 120 Personen evakuiert werden. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Der Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei, David Mynall, konnte am Dienstag keine genaueren Angaben zu Alter und Herkunft der Granate machen. Auch wie sie in den Schopf in Goldau gekommen ist, bleibt ein Rätsel. Mynall: «Vermutlich hat sie jemand dort deponiert.»

Der Fund auf einer Baustelle hatte am Montag die Leute in Goldau auf Trab gehalten. Während der Entschärfung durch Experten der Armee wurden 120 Personen aus dem betroffenen Quartier evakuiert. Nach einer Stunde konnten sie wieder in ihre Häuser zurück. Auch die Gotthardstrasse in Goldau war vorübergehend gesperrt worden.

sda