Hier werden – oft unbemerkt – Igel gepflegt

Im Natur- und Tierpark Goldau gibt es eine Station für kranke Igel. Sie ist für Besuchende in der Regel nicht zugänglich. Während vier herbstlichen Führungen kann man die Igelstation aber besichtigen.

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Ein gesunder Igel. (Bild pd)

Ein gesunder Igel. (Bild pd)

Im Herbst landen viele kranke Igel, die wieder gesund gepflegt werden müssen, im Natur- und Tierpark Goldau. «Jährlich pflegen wir 50 bis 80 Igel», sagt Tierparkrangerin Barbara Vincenz. Dass die Igel vor allem im Herbst auf die Krankenstation kommen, hat laut einer Medienmitteilung des Tierparks gute Gründe: Die oft noch jungen Igel seien zu dieser Jahreszeit auch tagsüber unterwegs, um sich Fettreserven für den Winter anzufressen. Weil aber das Futter im Oktober bereits knapp wird, können einige Igel etwas unterernährt sein, heisst es. In der Igelstation werden gefundenen Igel gefüttert, auf Zecken untersucht und wieder gesund gepflegt.

In der Regel wissen Tierpark-Besucher nicht, dass es dort eine Igelstation gibt. Denn diese liegt etwas abseits im neuen Ausbaugebiet und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Da jedoch der Natur- und Tierpark dieses Jahr unter dem Motto «Tierpark & Co. das tun wir so» Einblicke hinter die Kulissen gewährt, öffnen die Tierpfleger laut Mitteilung den Besuchern die Türen der Igelstation.

Im Rahmen einer einstündigen Führung kann man am 29. September bis 2. Oktober von 11 bis 12 Uhr die Igelstation besuchen. Die Führung durch die Igelstation ist für alle Tierpark-Besucher kostenlos und eine Anmeldung nicht notwendig.

ana