HIGHLIGHTS: Der Jahresrückblick 2016 in Bildern

Die Online-Redaktion hat die schönsten und bewegendsten Bilder aus der Zentralschweiz und der ganzen Welt des Jahres 2016 zusammengetragen.

Drucken
Teilen
Jahresrückblick 2016.

Jahresrückblick 2016.

11. Januar: Ein Felssturz in Wolhusen lässt die Kleine Emme aufstauen. Die Folge: mehrere Firmen und Wohnhäuser werden überschwemmt, es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Die Arbeiten zur Felssicherung werden noch Jahre andauern. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)
9 Bilder
29. Januar: Weggis wurde vor genau 900 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Gemeinde feiert das Jubiläum das ganze Jahr hindurch mit diversen Anlässen. Im Bild: Eine Postkarte aus dem Jahr 1925. (Bild: PD/ETH-Bibliothek Zürich)
31. Januar: Eine Schlammlawine aus dem Teufbach hat die Bezirkstrasse bei Stalden im Muothatal verschüttet und dabei die Stromversorgung unterbrochen. (Bild: Keystone)
3. Februar: Am frühen Mittwochmorgen hat ein Feuer in der Gemeinde Ebersecken die Gewerbehalle einer Holzbaufirma komplett zerstört. Eine technische Ursache liegt dem Brand zugrunde. Was aber genau geschah, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. (Bild: Philipp Schmidli)
20. Februar: Die Fensterbeleuchtung des Hotels Schweizerhof ist nicht konform mit dem «Plan Lumière» der Stadt. Das Fünf-Sterne-Hotel zieht im Streit mit den städtischen Baubehörden um farbige Fenster vor Gericht. Das Hotel akzeptiert das Nein der Stadtregierung zu einem nachträglichen Baugesuch nicht. Die farbige Fensterbeleuchtung ist bereits seit dem Jahr 2014 in Betrieb – nun passt sie gemäss Behörden nicht mehr zum Stadtbild. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)
22. Februar: Die Gemeinde Horw (im Bild die Horwer Halbinsel im Sturm) macht mit einer Drohne Aufnahmen am Seeufer, um illegale Bauten ausfindig zu machen – ohne die Bewohner über den genauen Zeitpunkt zu informieren. Im April widersetzt sich der Gemeinderat der Aufforderung des Datenschützers, die Bilder wieder zu löschen. Dieser reicht Beschwerde beim Regierungsrat ein, die noch hängig ist. (Bild: Roger Grütter / LZ)
28. Februar: Regierungswahlen in Uri: Neu gewählt ist Roger Nager (FDP) (Bildmitte). Im zweiten Wahlgang Anfang April wurden Urs Janett (FDP) (rechts im Bild) und Dimitri Moretti (SP) neu in die Exekutive gewählt. Damit ist Moretti der einzige sozialdemokratische Regierungsrat in der Zentralschweiz. (Bild: Keystone, Urs Hanhart / UZ)
28. Februar: Hat gut lachen: Christoph Amstad (CVP) ist kampflos zum neuen Regierungsrat gewählt worden. Er wird in stiller Wahl als Nachfolger von Hans Wallimann (CVP) gewählt. (Bild: Markus von Rotz / OZ)
29. Februar: Im Abstimmungsbüro in Altdorf gab es sehr viel zu tun. Unter anderem wurde über die zweite Röhre am Gotthard abgestimmt: Das Ja zur zweiten Röhre am Gotthard hat massive Auswirkungen auf den Kanton Uri. (Bild: Urs Hanhart / UZ)

11. Januar: Ein Felssturz in Wolhusen lässt die Kleine Emme aufstauen. Die Folge: mehrere Firmen und Wohnhäuser werden überschwemmt, es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Die Arbeiten zur Felssicherung werden noch Jahre andauern. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)

2. März: Das Bundesgericht tritt nicht auf die Beschwerde gegen die Entlassung des Luzerner Religionslehrers Thomas Bannwart ein. Beschwert hatte sich die Katholische Kirche der Stadt Luzern. Der entlassene Lehrer erhält 95 000 Franken. Auslöser für den Streit zwischen Thomas Bannwart und der Katholischen Kirchgemeinde Luzern war ein Brief eines Schülers. Der Jugendliche beschwerte sich im Frühjahr 2015 bei seiner Schulleitung in der Stadt Luzern darüber, dass sich Bannwart im Religionsunterricht kritisch gegenüber dem Islam geäussert habe. Er beschuldigte seinen Religionslehrer, «den Islam mit dem Bösen und Schlechten zu verbinden» und die «fehlenden Rechte der Frauen im Islam» anzuprangern. (Bild: Pius Amrein / LZ)
25 Bilder
7. März: Josef Niederberger (CVP) wird in stiller Wahl zum Nidwaldner Regierungsrat gewählt – als Nachfolger von Hans Wicki (FDP). (Bild: Roger Zbinden / NZ)
8. März: Die Luzerner Polizei rückte für eine Hausdurchsuchung nach Malters aus. Die Behörden hatten dort eine Indoor-Hanfanlage vermutet, die sie später auch fanden. Eine 65-Jährige verwehrte den Polizisten jedoch den Eintritt zur Wohnung. Die Frau drohte den Be­amten, zu schiessen und Selbstmord zu begehen. Als Warnung gab sie kurz darauf zwei Schüsse ab: aus dem Fenster und innerhalb der Wohnung. Es folgte ein Grossaufgebot, auch ein Polizeipsychologe wurde herbeigezogen. Man versuchte die ganze Nacht, die verwirrte Frau zum Aufgeben zu bewegen. Die Einsatzkräfte unter Polizeikommandant Adi Achermann entschlossen sich am nächsten Mittag, am 9. März, die Wohnung durch die Spezialeinheit Luchs stürmen zu lassen. Diese lancierten ein Ablenkungsmanöver, öffneten gewaltsam die Wohnungstür, konnten schliesslich aber nur noch den Tod der Frau feststellen. Vor ihrem Suizid hatte sie auch ihre Katze getötet. (Bild: Pius Amrein / LZ)
10. März: Der Luzerner Stadtrat lenkt im Kreuz-Streit ein: Religiöse Symbole dürfen in Abdankungshallen (Bild) nicht entfernt sondern bei Bedarf nur abgedeckt werden. (Bild: Jakob Ineichen / LZ)
11. März: Der EV Zug ist mit der Höchststrafe von vier Niederlagen in den Playoffs ausgeschieden – das erste Mal seit der Saison 2000/01. Damals hatte es personelle Konsequenzen mit der legendär gewordenen Viererbande (Sutter, Kessler, Rötheli, André Künzi) gegeben. «Eine solche Serie kann man nicht schönreden. Wir müssen alles hinterfragen», sagte Sportchef Reto Kläy damals. (Bild: Keystone)
12. April: Es wird bekannt, dass per April 2017 die Abteilung Infrastruktur der SBB nach Olten umziehen wird. Dadurch gehen in Luzern 170 Arbeitsplätze verloren. Die freien Flächen im Bahnhof Luzern sollen vermietet werden. 70 Stellen bei SBB Infrastruktur sollen weiterhin in Luzern bleiben, allerdings müssen die Betroffenen an die Güterstrasse 3 umziehen. (Symbolbild Dominik Wunderli / LZ)
17. März: Die Energiestadt Hergiswil fährt aufs Velo ab: Die Einwohner können ab sofort gratis Velos benutzen – als schweizweite Premiere. Im Bild: Gemeindepräsident Remo Zberg probiert eines der neuen Leihvelos aus. (Bild: Matthias Piazza / NZ)
20. März: Die Schwyzer Regierung ist neu gewählt – und bleib rein bürgerlich. Neu in der Exekutive vertreten sind René Bünter (SVP, 2.v.l.hinten) und Michael Stähli (CVP, hinten links). Die neue Regierung (v.l. hinten) Michael Stähli, René Bünter, André Rüegsegger und Staatsschreiber Mathias Brun. Vorne von links: Kaspar Michel, Landammann Othmar Reichmuth, Andreas Barraud und Petra Steimen. (Bild: PD)
26. März: Die Autofähre zwischen Beckeried und Gersau schwimmt unter neuer Flagge. Seit dem 26. März kann man wieder über den Seeweg nach Beckenried. Neuer Betreiber ist eine Gesellschaft der F & R-Gruppe in Beckenried. (Bild: Corinne Glanzmann / NZ)
28. März: In der Nacht auf den 28. März ist eine 18-jährige Austauschschülerin aus Australien von einem Taxifahrer vergewaltigt worden. Die junge Frau war für die Heimfahrt zu ihrer Gastfamilie beim Bahnhof Luzern ins Taxi gestiegen. Der Fahrer fuhr zu einem nicht überwachten Parkplatz. Dort kam es zum Übergriff. Im Laufe der Ermittlungen hat die Polizei einen 43-jährigen Pakistaner festgenommen. Dank DNA-Spuren wird der 43-Jährige Ende Mai überführt. Im September macht unsere Zeitung publik, dass der Mann HIV-positiv ist – und schon mehrere Frauen sexuell belästigt hatte. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ (Symbolbild))
31. März: Mitten in der Stadt wurde an der Ecke Alpenstrasse–Schweizerhofquai im Feierabendverkehr eine Velofahrerin von einem Postauto überrollt. Die Frau verstarb noch auf der Unfallstelle. (Bild: Robert bachmann / Luzernerzeitung.ch)
2. April: Das Hochwasserschutzprojekt im Urner Talboden wurde fertiggestellt. Dabei handelt es sich um ein Pionierprojekt über mehrere hundert Millionen Franken. Das Hochwasserschutzprojekt Urner Talboden geht zurück auf die Unwetter 2005. Gewaltige Geröll- und Wassermassen haben damals grosse Verwüstungen angerichtet. Fast das gesamte Industrieareal Schattdorf war tief im Wasser des «Schattdorfer Sees» versunken. (Bild: PD)
4. April: Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees beschäftigt neu zwei Matrosen aus China. Sie sollen Ansprechspersonen für ihre Landsaleute sein. Im Bild: Matrose Jin Zhiwen verabschiedet Fahrgäste der Panoramajacht «Saphir» beim Landungssteg am Luzerner Schweizerhofquai. (Bild: Eveline Beerkircher / LZ)
4. April: Die Belle Époque soll wieder aufleben. Am 4. April 16 ist Spatensich für das Grand Hotel Titlis Palace in Engelberg. Beim Projekt des chinesischen Investors Yunfeng Gao kam es zuvor zu zahlreichen Verzögerungen. Im Bild: Yunfeng Gao schickt sich an, mit dem Bagger die erste Schaufel Erde zu graben. Vorne Toni Bucher (rechts) und René Affentranger von der Eberli Sarnen AG. (Bild: Corinne Glanzmann / OZ)
7. April: Wegen eines noch hängigen Gerichtsverfahrens verzichten die SBB temporär auf Bauarbeiten am Zugersee-Ostufer. Die geplante Doppelspur am Zugersee-Ostufer wird nun mindestens um ein Jahr verschoben. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ (Symbolbild))
9. April: Die Gruppe "Gundula" besetzte über mehrere Tage die leer stehende Villa an der Obergrundstrasse in Luzern. Rund 50 Aktivisten und Aktivistinnen haben sich in der leer stehenden Stadtvilla an der Obergrundstrasse in Luzern zu einem Abendessen eingefunden. Sie wollten damit ein Zeichen setzen für die Schaffung von Freiräumen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
12. April: In der Ausgabe vom 12. April deckt unsere Zeitung auf, dass ein Kadermitarbeiter über Jahre mit der Abrechnung seiner Arbeitszeit gemogelt hat. Schon früher wurde der Polizist X. für dasselbe Vergehen gemahnt. (Symbolbild: Keystone)
12. April: Um den Bestand der Schwäne zu regulieren, sticht der Nidwaldner Wildhüter deren Eier im Nest. Im Bild: Mit einer Ahle werden Löcher in die Schwaneneier in Ennetbürgen gestochen. (Bild: Corinne Glanzmann / NZ)
16. April: Auf dem Gelände neben dem Kreisel Schlund in Kriens haben Fahrende (Jenische) ihre Wohnmobile aufgestellt. Am 28. April mussten die Jenischen den Platz jedoch verlassen, weil die Zentralschweizer Frühlingsmesse Luga das Gelände für Sattelschlepper brauchte. (Bild: Pius Amrein / LZ)
16. April: Auf dem kantonseigenen Areal an der Kreuzstrasse soll eine neue Asylunterkunft entstehen, bisher hat der Bau aber noch nicht begonnen. Im Bild: Drei Stockwerke und L-förmig: So soll die neue Asylunterkunft an der Kreuzsstrasse aussehen. (Bild: Visualisierung PD)
16. April: Elf Jahre lang wurde gebaut, 75 Millionen Franken wurden investiert: Nun endlich ist das Hochwasserschutz-Projekt im Urner Talboden fertiggestellt. Die Eröffnung wird mit einem grossen Fest gefeiert. Die Seilrutsche über den Geschiebesammler (Bild) erwies sich als Attraktion am Eröffnungsfest. (Bild: Urs Hanhart / UZ)
18. April: Der Fall Ignaz Walker (rechts) wurde vor dem Urner Obergericht neu aufgerollt. Das Obergericht spricht im April den Erstfelder Barbetreiber Ignaz Walker vom Vorwurf des versuchten Mordes an seiner Frau frei. Im Bild: Ignaz Walker (rechts) und sein Anwalt Linus Jaeggi verliessen am 18. April nach dem Urteilsspruch das Altdorfer Rathaus. (Bild: Pius Amrein / LZ)
21. April: Erstmals wurden Luzerner Polizisten öffentlich vereidigt. Der Event fand auf dem Jesuitenplatz in der Stadt Luzern statt. Insgesamt wurden 12 Polizisten vereidigt. (Bild: Corinne Glanzmann / LZ)
27. April: Der Berner Chrigu Blum (31), Freund der Luzerner Sängerin Heidy Happy (rechts), wird zum 400 000. Einwohner des Kantons Luzern gekürt. (Bild: Raphael Gutzwiller / LZ)
30. April: Die neue Seilbahn auf den Turren nimmt wieder Fahrt auf. Nach dreijähriger Durststrecke hat Lungern seine Bahn auf den Ausflugsberg zurück.

2. März: Das Bundesgericht tritt nicht auf die Beschwerde gegen die Entlassung des Luzerner Religionslehrers Thomas Bannwart ein. Beschwert hatte sich die Katholische Kirche der Stadt Luzern. Der entlassene Lehrer erhält 95 000 Franken. Auslöser für den Streit zwischen Thomas Bannwart und der Katholischen Kirchgemeinde Luzern war ein Brief eines Schülers. Der Jugendliche beschwerte sich im Frühjahr 2015 bei seiner Schulleitung in der Stadt Luzern darüber, dass sich Bannwart im Religionsunterricht kritisch gegenüber dem Islam geäussert habe. Er beschuldigte seinen Religionslehrer, «den Islam mit dem Bösen und Schlechten zu verbinden» und die «fehlenden Rechte der Frauen im Islam» anzuprangern. (Bild: Pius Amrein / LZ)

11. Mai: Das Grossbauprojekt Unterfeld zwischen Zug und Baar sorgt vor allem in der Stadt Zug für Widerstand. Im Bild: Hier sollen Baar und Zug mit dem Unterfeld-Projekt zusammenwachsen. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)
12 Bilder
11. Mai: Pfarrer Patrick Mittermüller wird von der Kirchgemeinde Kerns abgewählt. Aus gesundheitlichen Gründen war der 47-jährige Deutsche knapp ein Jahr arbeitsunfähig, kassierte aber dennoch seinen Lohn. (Bild: Corinne Glanzmann / NZ)
20. Mai: Oberhalb der Rodelbahn Fräkmünt ist es in der Gemeinde Nidwalden zu einem Felssturz gekommen. Die Rodelbahn musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Am 26. Mai ging der reguläre Betrieb wieder los. (Bild: pd/pilatus.ch)
25. Mai: Für den FC Luzern fand das letzte Spiel gegen den FC Sion statt. Ergebnis: Der FC Luzern qualifizierte sich für die Europa League. Darum haben die Beteiligten allen Grund zum Jubeln (von rechts): Captain Claudio Lustenberger, Trainer Markus Babbel, Stürmer Michael Frey (gegen Sion gesperrt) und Physiotherapeut Eric Schönfeld. Der Jubel hielt jedoch nicht lange an: Der FC Luzern hatte in der Europa League gegen Sassuolo keine Chance und verlor mit 0:2. (Bild: EQ/Marc Schumacher)
3. Juni: Der österreichische Volks-Rock'n Roller Andreas Gabalier zog auf dem Arena-Platz in Zug die Massen an. Rund 11 000 Zuschauer kamen trotz Regen. Es war das erste grosse Konzert in Zug. (Bild: Christian H. Hildebrand / ZZ)
4. Juni: Auf dem Zirkusplatz der Luzerner Allmend hat das Rockfestival «Allmend Rockt» bereits zum zweiten Mal stattgefunden. Headliner waren Rammstein und Iron Maiden. 70 000 Zuschauer kamen, um sich das Spektakel anzuschauen. Im Jahr 2017 wird es kein «Allmend Rockt» geben? Es fehlt an Headlinern. (Bild: Philipp Schmidli / LZ)
9. Juni: Querelen um den Neuheimer Sozialvorsteher Franz Keiser (Bild). Er soll sein Amt nicht im Griff haben. Im Juni wurde bekannt, dass Franz Keiser Ende 2014 von seinen Ratskollegen als Gemeinderat suspendiert wurde. Er hatte durch seine Freigiebigkeit für ein Chaos in der von ihm verantworteten Sozial- und Gesundheitsabteilung gesorgt. Keiser klagte sich zurück und sitzt bis heute im Gemeindehaus. Der durch sein Gebaren entstandene Schaden ist für das Dorf erheblich. (Bild: Werner Schelbert / ZZ)
22. Juni: In Zug wird die Bushaltestelle Steinhof wieder eingeführt, nachdem der Stadtrat diese gestrichen hat. Der Widerstand aus der Bevölkerung gegen den Entscheid zu gross war. Im Bild: Erst Anfang Jahr sind die Markierungen beim Steinhof entfernt worden ? im Juni mussten sie dann wieder neu aufgemalt werden. Seit Dezember halten die Busse wieder beim Steinhof. (Bild: Leserbild Eric Ruoss)
23. Juni: Die Psychiatrie in Sarnen wird künftig von Luzern aus geführt. Im Sarner Kantonsratssaal wurde der Vertrag unterschrieben und mit Handschlag besiegelt: die Gesundheitsdirektoren Guido Graf (LU, links), Yvonne von Deschwanden (NW) und Hans Wallimann (OW). (Bild: Pius Amrein / LZ)
24. Juni: Das 61. Zentralschweizerische Jodlerfest ist in Schüpfheim über die Bühne gegangen. Im Bild: Jodelvortrag in der Katholischen Kirche von Jodeldoppelquartett Bärgbrünneli aus Wolhusen. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)
27. Juni: Der Prozess gegen den alt Stadtrat Ivo Romer wegen Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung, Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäscherei findet vor Strafgericht statt. Es geht um Gelder einer betagten, vermögenden Dame. Deren Vermögen von rund sieben Millionen Franken verschwand während Romers Zeit als Vermögensverwalter nach und nach. Das Urteil folgt wohl im Januar 2017. (Bild: Werner Schelbert / ZZ)
27. Juni: Korruption und Geldwäscherei: Eine Versicherungsfirma in Alpnach soll für kroatische Fussball-Hooligans illegale Transaktionen getätigt haben. Esther Omlin (Bild), Oberstaatsanwältin in Obwalden: «Es handelt sich um einen happigen Fall». (Bild: Adrian Venetz/OZ, Sarnen, 15. Dezember 2016)

11. Mai: Das Grossbauprojekt Unterfeld zwischen Zug und Baar sorgt vor allem in der Stadt Zug für Widerstand. Im Bild: Hier sollen Baar und Zug mit dem Unterfeld-Projekt zusammenwachsen. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)

4. Juli: Baustart für die drei Kilometer lange Tangente Zug-Baar. Das 201-Millionen-Projekt soll die Stadtzentren von Durchgangsverkehr entlasten und die Berggemeinden an die Autobahn anschliessen. Die Strasse soll 2021 in Betrieb genommen werden. Die Strasse soll den Zuger Berggemeinden einen direkten Anschluss an die Autobahn bringen und die Ortskerne von Zug und Baar entlasten. Rot eingezeichnet ist der Verlauf der sogenannten Tangente Zug/Baar mit den vier Knoten Zugerstrasse, Industriestrasse, Inwilerriedstrasse und Rigistrasse (von links nach rechts). Die gestrichelte Linie zeigt den Geissbüel-Tunnel. (Bild: Visualisierung Baudirektion Zug)
20 Bilder
12. Juli: In Weggis hat ein Bankraub stattgefunden. Der Mann, der die Kantonalbank überfallen hat, war kein Profi, sondern ein unscheinbarer Familienvater aus Brunnen. Es wurde interkantonal nach dem Mann gefahndet. Sein silberner BMW auf dem Parkplatz der Seilbahn-Talstation Weggis verreit ihn. So konnte der Mann wenige Stunden anch dem Überfall auf der Rigi gefasst werden – nachdem er mit seinem Privatauto auf eben diesen Parkplatz flüchtete. (Bild: Pius Amrein LZ / Luzerner Polizei)
15. Juli: Die Universität Luzern wird ab nächstem Herbstsemester 2017/18 einen Master in Humanmedizin anbieten. Dies in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich. Vorgesehen sind 40 Studenten pro Jahr. (Bild: Keystone (Symbolbild))
16. Juli: Die Schwyzer Regierung wehrt sich beim Bund gegen die Eröffnung des Bundesasylzentrums in Seewen. Das Projekt wird darum nochmals überprprüft. Im Bild: Asylsuchende beim Deutschkurs in einem Asylzentrum (Symbolbild). (Bild: Manuela Jans-Koch)
17. Juli: In Kastanienbaum ist im Gebiet Haslihorn ein Motorboot explodiert und in Flammen aufgegangen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Mehrere Personen, die sich auf dem Boot befanden, fielen ins Wasser. Sie konnten aber von anderen Booten gerettet werden, die sich in der Nähe befanden. (Bild: Leserbild Lukas Müller)
17. Juli: Vandalen haben in Weggis in der Nacht auf Montag einen Eber mit Farbsprays verschmiert – und sich anschliessend selbst bei der Polizei gestellt. (Bild: PD/Luzerner Polizei)
22. Juli: In der Nacht auf den 22. Juli ist in ein Optikergeschäft in der Stadt Zug eingebrochen worden. Zwei unbekannte Täter entwendeten Markenbrillen im Wert von mehr als 70'000 Franken. Gut drei Monate später konnte einer der beiden Täter dank einem sichergestellten DNA-Profil verhaftet werden. Der 31-jährige Rumäne wurde mittels Strafbefehl verurteilt. (Bild: Zuger Polizei)
24. Juli: Die Pokémons sind los! Die Smartphone-App Pokémon-Go hat Luzern zu einer wahren Poké-Hauptstadt gemacht. Überall hat es nur so vor Pokémon-Fans an ihren Smartphones und vor Pokéstops gewimmelt. Besonders beliebt war der Sternenplatz in Luzern, wo sich die Fans zur gemeinsamen Jagd versammelten (Bild). Beim Luzerner Sternernplatz sorgen sie für Ärger, weil die «Jäger» Müll hinterlassen und Kunden fernhalten. (Bild: Aleksandra Mladenovic / LZ (Symbolbild))
26. Juli: Horror-Crash am Gotthard: Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A2 ist vor dem Gotthardtunnel eine vierköpfige Familie ums Leben gekommen. Eine deutsche Familie aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz war mit zwei Mädchen im Alter von 8 und 12 Jahren und den Eltern (beide 43-jährig) auf der Heimreise. Die Familie stand mit ihrem Wagen am Ende eines Staus auf der Autobahn A2 bei Quinto TI in Fahrtrichtung Norden, als ein 50-jähriger Lenker mit seinem Lastwagen auf das Auto auffuhr und es in einen weiteren Lastwagen vorne in der Schlange schob. Der Wagen wurde so stark zerdrückt, dass er zwischen den beiden Kraftfahrzeugen kaum zu erkennen war. (Bild: Keystone)
Juli / August / September: Grossraubtiere machen dem Kanton Uri zu schaffen. Zuerst reisst ein Wolf Schafe, dann wird auch noch ein Bär gesichtet. Ein zum Abschuss frei gegebener Wolf wird schliesslich erlegt. Im Landrat ist zudem der Luchs ein Dauerthema. (Bild: NZ / PD / Keystone)
5. August: Der Luzerner alt Bundesrat Alphons Egli ist im Alter von 91 Jahren verstorben. (Bild: PD)
5. August: Asylunterkunft Seelisberg: Durch ein Flugblatt erfahren die Seelisberger, dass im ehemaligen Hotel Löwen (Bild) eine Asylunterkunft entstehen soll. Die Bürger setzen sich erfolgreich zur Wehr. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
6. August: Lichterstreit die Zweite: Der Verein Weihnachtsbeleuchtung Luzern will, dass diese bereits ab 12 Uhr brennt, um eine schönere Einkaufsatmosphäre zu schaffen. Die Stadt hat im Lichterstreit klein bei gegeben: Die Dekorationslichter brennen seit dem 25. November von 13.30 bis 23 Uhr brennen statt wie bisher von 16 bis 24 Uhr. Morgens werden sie von 6.30 bis 8.30 Uhr statt von 6 bis 8 Uhr eingeschaltet sein. Die Seebrücke leuchtet weiterhin von 16 bis 24 Uhr. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)
6. August: Die Rigi feiert 200-jähriges Jubiläum: Auf der «Königin der Berge» wurde 1816 erstmals ein Gasthaus eröffnet. 251 Schwyzerörgeli-Spieler musizierten gemeinsam auf der Wiese beim Hotel Rigi Kulm an der Jubiläumsfeier auf der Rigi. (Bild: Keystone)
11. August: Noch vor einem Jahr hätte das niemand für möglich gehalten: Fabio Paco aus Stans hat seine Lehre als Modeverkäufer in der Luzerner Altstadt gestartet – nach einer wundersamen Heilung. Im Jahr 2015 kämpfte der junge Mann noch mit dem Tod (links). (Bild: Nadia Schärli / LZ)
11. August: In Unterägeri wird eine 200-jährige Linde gefällt. Im Vorfeld sorgte die geplante Fällung der Linde für politische Vorstösse und viele Lacher in der Schweiz. Das Bild zeigt die besagte Linde bei der Spinnerei in Unterägeri – wohlgemerkt vor der Fäll-Aktion. (Bild: Maria Schmid / ZZ)
11. August: Der Luzerner Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr (von links) gewinnen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann die Goldmedaille. Mario Gyr ist der erste Luzerner, der eine Olympia-Goldmedaille im Rudern gewinnt. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer)
13. August: Ein 23-jähriger Basejumper stürzt in Engelberg in den Tod. Er zählte zu den weltweit Besten seines Sports. Es ist bereits der zweite tödliche Unfall eines Basejumpers am Titlis in diesem Jahr. Die Titlis-Ostwand hat für Basejumper ihren Reiz, aber offenbar auch ihre Tücken. Die Absprungstelle befindet sich etwa in der Mitte der Krete. (Bild: PD)
18. August: Zug hat einen Bachelor: Janosch Nietlispach (27) aus Cham sucht via dem TV-Sender 3+ seine Traumfrau. Im Bild: Der Kickboxer Janosch Nietlispach im von ihm mit aufgebauten Fitnesscenter im Hünenberger Bösch. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)
19. August: Im Luzerner Seebecken sind die Dampfschiffe Unterwalden und Schiller mit 457 Personen an Bord zusammengeprallt. Verletzt wurde niemand. Die «Unterwalden» musste aus dem Verkehr gezogen werden. Im Bild: Der Bug des havarierten Dampfschiffs Unterwalden. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

4. Juli: Baustart für die drei Kilometer lange Tangente Zug-Baar. Das 201-Millionen-Projekt soll die Stadtzentren von Durchgangsverkehr entlasten und die Berggemeinden an die Autobahn anschliessen. Die Strasse soll 2021 in Betrieb genommen werden. Die Strasse soll den Zuger Berggemeinden einen direkten Anschluss an die Autobahn bringen und die Ortskerne von Zug und Baar entlasten. Rot eingezeichnet ist der Verlauf der sogenannten Tangente Zug/Baar mit den vier Knoten Zugerstrasse, Industriestrasse, Inwilerriedstrasse und Rigistrasse (von links nach rechts). Die gestrichelte Linie zeigt den Geissbüel-Tunnel. (Bild: Visualisierung Baudirektion Zug)

1. September: Zugunglück in der Schöllenen: In Andermatt fährt eine Rangierlok aus derzeit noch nicht bekannten Gründen führerlos mit vier Waggons vom Bahnhof weg und donnert die Schöllenen hinunter. Wie durch ein Wunder kommen keine Personen zu Schaden. Die Unfallsumme beträgt jedoch 4 Millionen Franken. Bei der Lok handelte es sich um eine Diesel-Rangierlokomotive des Typs Tm 2/2 (Bild). (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
11 Bilder
6. September: Die Wirtschaftsfakultät der Universität Luzern wird feierlich eröffnet. Im Bild (v.l.n.r.): Regierungsrat Reto Wyss, Nationalbank-Präsident Thomas J. Jordan und Gründungsdekan Christoph A. Schaltegger. (Bild: Dominik Wunderli / LZ)
7. September: Marcel Kälin wird neuer CEO des FC Luzern. (Bild: Roger Grütter / LZ)
19. September: Das Informatik Departement der Hochschule Luzern wird in der Suurstoffi Rotkreuz bezogen. Das Bild zeigt das Labor im Gebäude mit der Hausnummer 41. Das Haus dient als Übergangslösung, bevor 2019 das Departement Informatik und der Bereich Finance, namentlich das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ), in einen gemeinsamen Neubau ziehen. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)
23. September: Stanser Kollegischüler protestieren: Fachzimmer sollen Klassenzimmer am Stanser Kollegi ersetzen. Gegen den Entscheid der Schulleitung laufen die Schüler Sturm. Im Bild: Rektor Patrik Eigenmann versucht, die protestierenden Kollegischüler vom Vorteil des Systems mit Fachzimmern zu überzeugen. (Bild: Matthias Piazza / NZ)
24. September: Die Hochschule Luzern – Design & Kunst eröffnet ihren neuen Standort, den «Bau 745» in der Viscosistadt in Emmen. Im Bild: Ein Student bei den letzten Vorbereitungen für die grosse Feier. (Bild: Manuela Jans-Koch)
25. September: Der Kanton Schwyz führt keinen Einheitstarif bei den Steuern ein. 78,8 Prozent der Stimmberechtigten lehnen die Flat Rate Tax ab. (Bild: Keystone (Symbolbild))
26. September: Der Bebauungsplan für das Papieri-Areal in Cham wird angenommen. Auf dem Industrieareal sollen neue Arbeitsplätze und Wohnungen entstehen. Das Bild zeigt, wie das Papieri-Areal dereinst aussehen könnte. (Bild: Visualisierung PD)
9. Oktober: Ein vierjähriger Knabe verunfallt im Lernschwimmbecken des Hallenbad Luzern. Drei Tage später verstirbt er an den Folgen. Das war der schlimmste Badeunfall in der viereinhalbjährigen Geschichte des Bades. (Bild: Dominik Wunderli / LZ)
10. Oktober: Der Verkehr rollt erstmals über den neu gebauten Seetalplatz. Auch die Busse fahren neu den Bushof an. Das Projekt kostete rund 190 Millionen Franken. (Bild: Roger Grütter / LZ)
21.Oktober: Die Morgartenstiftung in Sattel ist mit dem diesjährigen Förderpreis der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz ausgezeichnet worden. Die Preisträgerin war am Wiederaufbau des ältesten bekannten Holzhauses Europas beim Schlachtgelände am Morgarten beteiligt. Das sogenannte Nideröst-Haus ist ein Wohnhaus aus der Zeit von 1176 bis 1315. Im Bild: Ein Mann mit Hellebarde, Fidel und in der Kampfmontur der Burgunderkriege vor dem 850-jährigen Schwyzerhaus in der Schornen. (Bild: Franz Steinegger)

1. September: Zugunglück in der Schöllenen: In Andermatt fährt eine Rangierlok aus derzeit noch nicht bekannten Gründen führerlos mit vier Waggons vom Bahnhof weg und donnert die Schöllenen hinunter. Wie durch ein Wunder kommen keine Personen zu Schaden. Die Unfallsumme beträgt jedoch 4 Millionen Franken. Bei der Lok handelte es sich um eine Diesel-Rangierlokomotive des Typs Tm 2/2 (Bild). (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

3. November: Weg frei für das Kleinfeld-Stadion des SC Kriens: Der Einwohnerrat bewilligt Krediite von total 12,14 Millionen Franken. Das 20-Millionen-Projekt sieht eine neue Tribüne, Kunstrasen und eine Mantelnutzung vor. Im Bild: So soll das Sportzentrum Kleinfeld in Kriens dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)
15 Bilder
7. November: Die Hochschule Luzern passt in Rotkreuz ihre Unterrichtszeiten den SBB-Bedürfnissen an. Mit späteren Vorlesungszeiten will man den heillos überfüllten Zügen auf der Strecke Luzern–Zürich entgegenwirken. Der Campus Zug-Rotkreuz der Hochschule Luzern - Informatik liegt in Rotkreuz direkt an den Gleisen. (Bild: PD / Martin Vogel)
8. November: Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug stimmt dem Bebauungsplan zum Gebiet Unterfeld zu. Der letzte Entscheid liegt nun beim Stimmvolk an der Abstimmung vom 12. Februar 2017. Im Bild: Auf dieser Fläche zwischen Zug und Baar soll das Megaprojekt mit 700 Wohnungen zu stehen kommen. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)
9. November: Die Engelberger Skispringer können abheben. Die modernisierte Titlis-Sprungschanze wurde technisch abgenommen. Im Bild: Pierre Bailly vom internationalen Skiverband beim Vermessen der neuen Schanze. (Bild: Corinne Glanzmann / OZ)
16. November: Zwei Unbekannte haben gegen 18.45 Uhr einen bewaffneten Raubüberfall im Verkaufsgeschäft «Otto's» an der Luzernerstrasse in Brunnen verübt. Die maskierten Täter flüchteten mit Bargeld. Die Polizei verhaftet vier Verdächtige. Der jüngste Täter ist gerade einmal 15 Jahre alt. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
17. November: In Ebikon fällt der historische Restaurant-Pavillion der Firma Schindler dem Abrissbagger zum Opfer. Er macht einem Neubau Platz. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)
17. November: Kurz vor dem Mittag hatte die Polizei den Bahnhof Arth-Goldau mit einem Grossaufgebot abgeriegelt. Grund war ein verdächtiger Rucksack. Der Mann, der seinen Rucksack vergessen hatte, muss mit keinen Konsequenzen rechnen. Zwar habe der Grosseinsatz mit rund 50 Rettungskräften dementsprechend hohe Kosten verursacht, doch da keine Absicht dahintersteckte, wird der Mann nicht zur Rechenschaft gezogen. «Es liegt kein strafrechtlich relevantes Verhalten vor», bestätigt Polizeisprecher Florian Grossmann. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
19. November: Auf dem Kleinfeld in Kriens findet das letzte Spiel des SC Kriens statt. Insgesamt 1944 Zuschauer kamen zum letzten Kleinfeld-Match des Vereins, der 1944 gegründet wurde. (Bild: Philipp Schmidli / LZ)
22. November: Ein Militärfahrzeug des Typs Duro überschlägt sich in Schwyz und bleibt auf dem Dach liegen. Es haben sich zehn Infanterie-Durchdiener in dem Fahrzeug befunden – allesamt werden beim Unfall verletzt und müssen ins Spital eingeliefert werden. Sie können aber bereits wenige Tage später das Spital wieder verlassen. (Bild: Geri Holdener, Bote.ch)
24. November: Die Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin gibt ihren Rücktritt bekannt. Grund: Spiess-Hegglin fühlt sich nicht mehr wohl im Gremium: «Im Kantonsrat hat mir immer ein bisschen die Menschlichkeit und die Empathie gefehlt. Es war kalt, bedrückend für mich». Spiess-Hegglin war durch die sogenannte Zuger Sex-Affäre schweizweit bekannt geworden. Am Morgen nach der Landammannfeier im Dezember 2014 hatte sie sich gemäss eigenen Angaben ohne Erinnerungen an den vorangegangenen Abend und mit Unterleibsschmerzen ins Spital begeben. Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann geriet daraufhin in den Verdacht, sie mit K.-o.-Tropfen gefügig gemacht zu haben. Hürlimann hatte dies stets bestritten. Es habe zwar eine Annäherung gegeben, diese sei jedoch einvernehmlich erfolgt. Rechtlich ist die Affäre abgeschlossen. Das Verfahren gegen Hürlimann wurde im vergangenen September eingestellt. (Bild: Archiv Neue ZZ)
27. November: Franziska Bitzi Staub (CVP) wird mit deutlichem Vorsprung in den Luzerner Stadtrat gewählt. (Bild: Pius Amrein / LZ)
27. November: Zum Entlastungsprogramm des Kantons Zug übe r40 Millionen Franken sagt das Stimmvolk Nein. Im Bild: Roland Frei (Vizepräsident Staatspersonalverband), Barbara Kurth-Weimer (Nein-Komitee), Finanzdirektor Heinz Tännler, Sicherheitsdirektor Beat Villiger und Peter Letter (Pro-Komitee) an der gemeinsamen Medienkonferenz. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 27. November 2016))
29. November: Im Tierpark Goldau ist ein 30 Meter hoher, vom Bündner Architekten Gion A. Caminada entworfener Turm eröffnet worden. Das Holzbauwerk soll nicht nur den Menschen eine freie Sicht über das Bergsturzgebiet bieten, sondern auch verschiedenen Tieren als Wohnstätte dienen. 144 Stufen führen den Besucher über acht Stockwerke auf die oberste Aussichtsplattform. (Bild: PD)
3. Dezember: Im Bergsturzgebiet Goldau kam es zu einem massiven Felsabsturz. Es ist der grösste seit über zehn Jahren und war in den umliegenden Höfen deutlich spürbar. Rund 10 000 Kubikmeter Fels lösten sich an der Absturzstelle an der Krete zwischen dem Gribsch und dem Gnipen. (Bild: Screenshot vimeo.com)
8. Dezember: Unbewilligte Demonstration in der Stadt Luzern: Rund 70 Personen sind in der Nacht durch die Stadt gezogen, haben Knallkörper gezündet und Sprayereien hinterlassen. (Bild: Screenshot Leservideo)

3. November: Weg frei für das Kleinfeld-Stadion des SC Kriens: Der Einwohnerrat bewilligt Krediite von total 12,14 Millionen Franken. Das 20-Millionen-Projekt sieht eine neue Tribüne, Kunstrasen und eine Mantelnutzung vor. Im Bild: So soll das Sportzentrum Kleinfeld in Kriens dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Dreck: das Grand-National-Motorradrennen. (Bild: Soren Andersson/EPA (Gotland/Schweden, 29. Oktober 2016))
31 Bilder
Flug: Gaël Monfils in der vierten Runde des Australian Open. Der Einsatz lohnte sich, der Franzose gewann gegen den Russen Andrej Kusnezow. (Bild: Cameron Spencer/Getty (Melbourne, 25. Januar 2016))
Sturz: Jockeys und Pferde blieben beim Grand National unverletzt. (Bild: Peter Powell/EPA (Aintree, 9. April 2016))
epa05561914 Nepalese Mahesh Maharjan, who is also Asian bodybuilding champion, pose for a picture before taking part in the first round of the Dharmashree nationwide bodybuilding championship in Kathmandu, Nepal, 29 September 2016. Hundreds of body builders from across the country took part in body building championship qualifiers. The final round of the championship will take place on 30 September 2016. EPA/NARENDRA SHRESTHA (Bild: NARENDRA SHRESTHA (EPA))
Angelique Kerber gewinnt die Australian Open. (Bild: Keystone)
Lausanne-Sport feiert den Aufstieg in die Super League. (Bild: Keystone)
Chris Froome, Leader der Tour de France, steht plötzlich ohne Velo auf der Strasse, weil er nach einer Panne das Velo verloren hatte. (Bild: Keystone)
Michael Phelps schwimmt an den Olympischen Spielen in Rio fünfmal zu Gold. (Bild: Keystone)
Matthias Glarner (links) im Schlussgang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests gegen Armon Orlik. (Bild: Keystone)
29. Januar 2016: Martina Kocher bei der Schlittel-WM im bayrischen Königssee für eine Sensation und bricht die Dominanz der deutschen Fahrerinnen. Im erstmals ausgetragenen Sprint verweist die 30-jährige Bernerin Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Europameisterin Dajana Eitberger auf die Plätze 2 und 3. (Bild: Keystone)
31. Januar 2016: Fabian Bösch gewinnt an den X-Games in Aspen (USA) Gold im Big Air der Ski-Freestyler. Der 18-Jährige aus Engelberg setzt sich bei seiner ersten Teilnahme am überaus prestigeträchtigen und marketingtechnisch wichtigsten Anlass der Saison vor dem amerikanischen Lokalmatador Bobby Brown durch. (Bild: Keystone)
26. Februar 2016: Der neue Präsident des Fussball-Weltverbandes Fifa heisst Gianni Infantino. Der 46-jährige Walliser wird am ausserordentlichen Fifa-Kongress in Zürich im zweiten Durchgang zum Nachfolger von Sepp Blatter gewählt. (Bild: Keystone)
5. März: Marcel Hirscher schlägt in Kranjska Gora drei Fliegen auf einen Streich. Mit dem Sieg im Riesenslalom sichert er sich die Kristall-Kugeln für den Gesamtweltcup und die Disziplinen-Wertung. Der 27-jährige Österreicher ist der erste Fahrer, der den Gesamtweltcup fünfmal nacheinander gewinnt. (Bild: Keystone)
10. März 2016: Der EV Zug blamiert sich. Es mag komisch tönen, den EV Zug als Verlierer zu bezeichnen, denn zuletzt war er meistens auf der Siegerseite. Entscheidend sind aber jeweils die Auftritte im Playoff. Und da hat der EVZ 2016 eine ganz schlechte Figur abgegeben. Mit 0:4 Siegen ist das Team von Harold Kreis am 10. März im Viertelfinal gegen Lugano ausgeschieden. Lugano erreichte gar den Final, doch der Meistertitel ging nach Bern. (Bild: Keystone)
28. März: Die goldene Ära der Schweizer Curlerinnen geht weiter. Das Team des CC Flims um Skip Binia Feltscher erringt im kanadischen Swift Current seinen zweiten Weltmeistertitel nach 2014 und den vierten für das Schweizer Frauencurling innerhalb der letzten fünf Jahre. Im Final siegt die Schweiz gegen Japan 9:6. (Bild: Keystone)
30. April: Der FC Basel steht fünf Runden vor Ende der Super-League-Saison als Schweizer Meister fest. Mit dem siebten Titelgewinn in Folge baut Basel seine Erfolgsserie weiter aus. Rekordmeister mit 27 Titeln sind weiterhin die Grasshoppers, der FCB ist nun 19-facher Meister. Mai. (Bild: Keystone)
22. Mai 2016: Kanada sichert sich an der Eishockey-WM in Russland zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille. Im Final in Moskau setzen sich die Kanadier mit 2:0 gegen Finnland durch. Das Schweizer Nationalteam verpasst die Viertelfinals. (Bild: Keystone)
Real Madrid gewinnt zum elften Mal den wichtigsten Wettbewerb im Klub-Fussball. Die «Königlichen» setzen sich im Champions-League-Final in Mailand gegen Stadtrivale Atletico im Penaltyschiessen 5:3 durch. (Bild: Keystone)
29. Mai 2016: Vier Tage nach dem Abstieg aus der Super League gewinnt der FC Zürich zum neunten Mal den Schweizer Cup. Im Final im heimischen Letzigrund setzen sich die Zürcher gegen Lugano mit 1:0 durch. (Bild: Keystone)
3. Juni 2016: Die Welt trauert um den grössten Boxer aller Zeiten: Muhammad Ali, «The Greatest», stirbt im Alter von 74 Jahren. Der an Parkinson leidende Ali hatte seine Karriere im Jahr 1981 beendet. In den vergangenen Jahren war er wegen gesundheitlicher Beschwerden mehrfach im Spital behandelt worden. (Bild: Keystone)
3. Juni: Der Luzerner Andy Schmid (33) von den Rhein-Neckar Löwen wird zum dritten Mal in Serie zum wertvollsten Spieler der Handball-Bundesliga gewählt. (Bild: Keystone)
5. Juni 2016: Mit zwei Goldmedaillen avanciert Giulia Steingruber an den Turn-Europameisterschaften in Bern zur Dominatorin der Gerätefinals. Nach ihrem dritten EM-Titel am Sprung holt die 22-jährige Ostschweizerin am Boden erstmals EM-Gold. In den Tagen zuvor gewannen die Schweizer Männer im Team-Wettkampf und Christian Baumann am Pauschenpferd jeweils Bronze. (Bild: Keystone)
10. Juli 2016: In Amsterdam gehen für die Schweizer Leichtathleten die erfolgreichsten Europameisterschaften der Geschichte zu Ende. Tadesse Abraham wird im Halbmarathon Europameister und führt das Schweizer Team zu Gold. Die Waadtländerin Lea Sprunger gewinnt über 400 m Hürden Bronze wie zuvor bereits Kariem Hussein (ebenfalls 400 m Hürden) und Mujinga Kambundji (100 m). (Bild: Keystone)
10. Juli 2016: Portugal ist erstmals Fussball-Europameister. Der Aussenseiter bezwingt im Stade de France in Saint-Denis trotz des frühen Ausfalls von Cristiano Ronaldo den Gastgeber Frankreich nach einem Treffer von Eder in der Verlängerung 1:0. (Bild: Keystone)
26. Juli 2016: Roger Federer beendet seine Saison vorzeitig, um sein im Februar operiertes Knie richtig ausheilen zu lassen. Der 35-jährige Topstar verpasst unter anderem die Olympischen Spiele und das letzte Grand-Slam-Turnier in New York. (Bild: Keystone)
4. August 2016: Der FC Luzern scheidet in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation gegen Italiens Serie-A-Verein Sassuolo aus. Nach dem 1:1 im Hinspiel verlieren die Luzerner das Rückspiel mit 0:3. (Bild: Martin Meienberger)
12. September 2016: Stan Wawrinka gewinnt zum ersten Mal in seiner Karriere das US Open in New York. Der 31-jährige Waadtländer bezwingt im Final den Titelverteidiger Novak Djokovic aus Serbien 6:7 (1:7), 6:4, 7:5, 6:3. Für Wawrinka ist es der dritte Grand-Slam-Titel nach dem Sieg am Australian Open 2014 und dem Erfolg am French Open 2015. (Bild: Keystone)
Nach der Goldmedaille über 800 m gewinnt Marcel Hug an den Paralympics in Rio de Janeiro auch Gold im Marathon. Mit vier Medaillen bestätigt sich der 30-jährige Nottwiler in der Rollstuhl-Leichtathletik als weltbester Allrounder eindrücklich. (Bild: Keystone)
9. Oktober 2016: Daniela Ryf verteidigt den Ironman-WM-Titel auf Hawaii erfolgreich – und dies mit Streckenrekord. Die 29-jährige Solothurnerin verbessert den drei Jahre alten Rekord der dreifachen Ironman-Weltmeisterin Mirinda Carfrae aus Australien um rund fünfeinhalb Minuten und erreichte das Ziel nach 8:46:46 Stunden. (Bild: Keystone)
27. November 2016: Der deutsche Formel-1-Pilot Nico Rosberg (33) lässt sich in Abu Dhabi zum ersten Mal als Weltmeister feiern. Der Mercedes-Pilot setzt sich gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton durch. Fünf Tage später gibt Nico Rosberg seinen Rücktritt aus der Formel 1 bekannt. (Bild: Keystone)
Bei der Schweizer Sportlerwahl werden die Ruder-Olympiasieger im Leichtgewichts-Vierer mit Simon Niepmann, Simon Schürch, Mario Gyr und Lucas Tramer (von links) zum Team des Jahres gekrönt. Die weiteren Titel gehen an Fabian Cancellara, Lara Gut, Marcel Hug (Behindertensport) und Zoltan Jordanov (Trainer, Kunstturnen). (Bild: Keystone)

Dreck: das Grand-National-Motorradrennen. (Bild: Soren Andersson/EPA (Gotland/Schweden, 29. Oktober 2016))

21. Januar: Ein weiteer Durchstich für die Eisenbahn-Transversale durch den Gotthard (NEAT) ist geschafft: Mineure stehen im Staub nach der Sprengung zum Hauptdurchschlag des Ceneri-Basistunnels in Camorino-Vigana. Der 15,4 Kilometer lange Ceneri-Basistunnel im Tessin verbindet das Nordportal in Camorino mit dem Südportal in Vezia. (Bild: Keystone)
34 Bilder
8. März: Geröll liegt liegt auf der Hauptstrasse zwischen Buseno und Arvigo. Der Felsniedergang auf die Calancastrasse ereignet sich in der Nacht und verschüttet 200 Meter Strasse. Ein grosser Teil des Calancatals wird dadurch von der Umwelt abgeschnitten. (Bild: Keystone)
3. Februar: Der Basler Agrochemie-Konzern Syngenta wird chinesisch. Er wird vom staatlichen chinesischen ChemChina (China National Chemical Corporation) für 43 Milliarden US-Dollar gekauft. Das Bild von den Medienkonferenz zeigt Ren Jianxin, Chairman von ChemChina (links) und Michel Demare, Verwaltungsratspräsident von Syngenta. (Bild: Keystone)
5. Februar: Vor 100 Jahren etablierte sich die Kunstbewegung des Dadaismus. Der Dadaismus war eine künstlerische und literarische Bewegung. Ihre Exponenten lehnten «konventionelle» Kunst und Kunstformen und bürgerliche Ideale ab. Unser Bild: Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch spricht an der Jubiläums-Eröffnungsfeier. (Bild: Keystone)
26. Februar: Gianni Infantino wird zum neuen Fifa-Präsidenten gewählt. Die Wahl findet im Zürcher Hallenstadion statt. Infantino setzt sich sich gegen vier weitere Kandidaten als Nachfolger von Sepp Blatter durch. (Bild: Keystone)
28. Februar: Das Schweizer Stimmvolk entscheidet sich gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP, die eine wortgetreue Umsetzung der Ausschaffungsinitiative verlangt. Mobil gemacht gegen die Initiative hat ein Gegenkomitee unter dem Namen Operation Libero. Deren Initiantin Flavia Kleiner bejubelt am Abstimmungssonntag den Erfolg der Kampagne. (Bild: Keystone)
6. März: Rund um die Reitschule in Bern kommt es zu Konfrontationen zwischen der Polizei und linksautonomen Aktivisten. Ausgelöst wurden die Krawalle durch eine sogenannte präventive Patrouille der Berner Kantonspolizei. (Bild: Keystone)
6. April: Die neue Schweizer 50-Franken-Note der Schweizerischen Nationalbank wird im Salon du Palais in Bern präsentiert, Am Dienstag, 12. April, gelangte sie in Umlauf. Die 50er-Note ist die erste Note der neuen Banknotenserie, die in Umlauf gebracht und präsentiert wurde. Sie wurde entworfen von der Schweizer Grafikerin Manuela Pfrunder. (Bild: Keystone)
18. April: Rekordverdächtige 43 Minuten lang brennt der Böögg, bevor er explodiert. (Bild: Keystone)
23. April: Die SVP hat einen neuen Parteipräsidenten. Albert Rösti (Mitte) wird in Langenthal zum Nachfolger von Toni Brunner gewählt. (Bild: Keystone)
28. April: Zwei Männer wachen über Frostkerzen in einem Rebberg in Fläsch in der Bündner Herrschaft. Wegen der ungewöhnlich tiefen Temperaturen kommen die Schweizer Winzer ins Schwitzen. Sie fürchten Ausfälle durch Frostschäden. (Bild: Keystone)
17. Mai: Taxifahrer in der ganzen Schweiz demonstrieren ihre Abneigung gegen das amerikanische Transportunternehmen Uber in Zürich. Der Fahrdienst-Anbieter Uber müsse in der Schweiz verboten werden, solange er sich nicht an die geltenden Gesetze halte, verlangen sie. (Bild: Keystone)
1. Juni: Ein historischer Moment: Der erste Zug, der nicht zu Testfahrten unterwegs ist, kommt aus dem Gotthard-Nordportal. Die Eröffnung des 57 Kilometer langen Gotthardtunnels wurde mit Feuerwerk gefeiert. Er ist der längste Tunnel der Welt. Die Aufnahme wurde in der Nähe von Erstfeld gemacht. Die Konstruktion des Tunnels begann bereits im Jahr 1999, der Durchstich war im Jahr 2010. Seit Dezember fahren nun die Züge fahrplanmässig durch den neuen Tunnel. (Bild: Keystone)
7. Juni: Pendler warten auf die Ersatztransportmittel wegen einer Bahnstörung der SBB am Bahnhof Glattbrugg. Gegen 3 Uhr am frühen Dienstagmorgen wurde in einem Kabelkanal der SBB an der Schärenmoosstrasse in Zürich Nord ein Feuer festgestellt. Dieses hat technische Anlagen der SBB beschädigt. Die Bahnstrecke zwischen Oerlikon und Glattbrugg war darum unterbrochen. (KEYSTONE/Ennio Leanza) (Bild: Keystone)
10. Juni: Die Wanderbiennale Manifesta macht Halt in Zürich. (Bild: Keystone)
19. Juni: Ein Kind steht unter einem Baum im Hochwasser beim Hafen in Gottlieben (TG). Der Pegel des Bodensees steigt weiter an. (Bild: Keystone)
23. Juni: Ein Shuttlebus rollt in Sitten um die Kurve – ohne Chauffeur. In der Walliser Hauptstadt lanciert Postauto Schweiz einen Testbetrieb des selbstfahrenden Pendelbusses zwischen dem Bahnhof und dem Stadtzentrum. (Bild: Keystone)
29. Juni: Rund hundert junge Pokemon-Jäger spielen das Handspiel Pokemon Go auf ihren Smartphones. Fotografiert wird das vorübergehende Massenphänomen auf dem Casinoplatz, in Bern. (Bild: Keystone)
1. Juli: Im Tessin tritt das Burkaverbot in Kraft. Ab jetzt ist es verboten, in der Öffentlichkeit das Gesicht zu verhüllen. Andernfalls drohen Bussen zwischen 100 und 1000 Franken. In Locarno ermahnt die Polizei Nora Illi, Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz IZRS, ihr Gesicht nicht zu verhüllen (unser Bild). (Bild: Keystone)
26. Juli: Der Schweizer Pilot Bertrand Piccard, Initiator und Vorsitzender des Solar Impulse Projektes, (rechts) und der Schweizer Pilot und Mitgründer Andre Borschberg feiern ihre Weltumrundung vor ihrem Solarflugzeug «Solar Impulse 2». Ihr Ziel in Abu Dhabi erreichten sie am frühen Dienstagmorgen. Sie legten 1956 Kilometer von Kairo (Ägypten) nach Abu Dhabi zurück. Es war die letzte Etappe der Weltumrundung. Insgesamt legten die Piloten 35'000 Kilometer zurück. Am 9. März 2015 starteten sie ihr Abenteuer Weltumrundung. (Bild: Keystone)
2. August: Die Schweiz weist Flüchtlinge aus Italien, die die Schweiz durchqueren wollen, konsequent zurück. Die Folge: Im grenznahem Como bleiben die Flüchtlinge stecken und biwakieren teilweise unter prekären Verhältnissen. (Bild: Keystone)
19. August: Ein Blick auf Trauerkerzen und Blumen in Salez: Ein 27-jähriger Mann hat am 13. August im Zug sechs Personen mit einer brennbaren Flüssigkeit und einem Messer verletzt. Eine 34-jährige Frau und der Täter selbst sind dabei ums Leben gekommen. (Bild: Keystone)
29. August: Ein F/A-18 Kampfjet ist am Sustenpass abgestürzt. Die Unfallstelle befindet sich in felsigem Gebiet, welches aufgrund der Wetterlage erst 2 Tage später mit dem Helikopter angeflogen werden konnte. Beim Absturz des F/A-18-Kampfjets ist der Pilot ums Leben gekommen. Der Berufsmilitärpilot wurde an der Absturzstelle identifiziert – der schwarze Fleck am Berg zeigt den Punkt, wo das Flugzeug zerschellte. Beim Opfer handelt es sich um einen 27-jährigen Piloten der Schweizer Luftwaffe. (Bild: Keystone)
9. September: Der «Stöpsel» des Sees wird symbolisch gezogen, die längste Staumauer der Schweiz ist eingeweiht. Das Pumpspeicherwerk Limmern der Axpo Holding AG kostete 2,1 Milliarden Franken. (Bild: Keystone)
15. September: Initiant Guido Fluri umarmt nach der Abstimmung ein Opfer der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Nach dem Nationalrat sagte auch der Ständerat fast einstimmig Ja zur Wiedergutmachung für ehemalige Verdingkinder. (Bild: Keystone)
29. September: Ein Superpuma- Helikopter der Schweizer Armee stürzt beim Gotthardpass ab, nachdem die Rotorblätter eine Freileitung touchiert haben. Die beiden Piloten überleben den Unfall nicht, eine dritte Person wird schwer verletzt. (Bild: Keystone)
15. November: Der Bund weitet Schutzmassnahmen gegen Vogelgrippe aus. (Bild: Keystone)
25. November: Im Wallis wird ein Stück Autobahn A9 eröffnet. Das sieben Kilometer lange Teilstück führt von Leuk/Susten nach Gampel/Steg ist nach ggen 40-jähriger Planungs- und Bauzeit fertiggestellt worden. Doris Leuthard (Mitte) hilft Vertretern beim nunmehr zügigen Durchschneiden des Eröffnungsbands. (Bild: Keystone)
28. November: Spitzenturner Eddy Yusof turnt am Pauschenpferd kurz nach der Wahl des Nationalratspräsidenten Jürg Stahl (SVP/ZH). Jürg Stahl ist Präsident von Swiss Olympic (Bild: Keystone)
8. Dezember: Die Schweizer Armee hat eine neue Führung. Bundesrat Guy Parmelin (Mitte) übergibt die Fahne an den neuen Chef der Armee, Divisionaer Philippe Rebord. Nach acht Jahren an der Armeespitze gibt Korpskommandant Andre Blattmann (links im Bild) das Kommando ab. (Bild: Keystone)
11. Dezember: Der erste, reguläre Zug fährt nach dem Fahrplanwechsel aus dem neuen Gotthard-Basistunnel bei Erstfeld. (Bild: Keystone)
12. Dezember: Der Winter will einfach nicht.. Angesichts seines Ausbleibens rollen die Wintersportorte ihren Gästen den weissen Teppich aus. Blick auf eine Skipiste aus Kunstschnee in Celerina. (Bild: Keystone)
16. Dezember: SVP-Nationalräte protestieren im Nationalratssaal gegen die «Nichtumsetzung der Masseneinwanderungsinitiative». (Bild: Keystone)
19. Dezember: Ein Amoklauf im Islamischen Zentrum in Zürich fordert ein Todesopfer und drei Verletzte. (Bild: Keystone)

21. Januar: Ein weiteer Durchstich für die Eisenbahn-Transversale durch den Gotthard (NEAT) ist geschafft: Mineure stehen im Staub nach der Sprengung zum Hauptdurchschlag des Ceneri-Basistunnels in Camorino-Vigana. Der 15,4 Kilometer lange Ceneri-Basistunnel im Tessin verbindet das Nordportal in Camorino mit dem Südportal in Vezia. (Bild: Keystone)

1.Januar: In der Silvesternacht auf den 1. Januar wurden beim Kölner Hauptbahnhof massenhaft junge Frauen belästigt. Über 100 Anzeigen gingen in der Folge bei der Kölner Polizei ein, die meisten davon wegen sexueller Übergriffe, zwei wegen Vergewaltigung. Ungeachtet der konkreten Hintergründe haben die Ereignisse eine Debatte über den Umgang mit Migranten und Flüchtlingen angeschoben. Dafür mitverantwortlich ist nicht zuletzt das lange Schweigen der öffentlich-rechtlichen Medien, die über die Vorfälle erst Tage nach Neujahr berichtet haben. (Bild: Keystone)
39 Bilder
8. Januar: Der mexikanische Drogenbaron Joaquin "El Chapo" Guzman wird mit einem Marine-Helikopter in Mexico City zurück ins Gefängnis gebracht. Er konnte sechs Monate zuvor aus dem Hochsicherheitsgefängnis durch einen Tunnel ausbrechen. (Bild: Keystone)
6. Februar: Ein Retter sucht nach Überlebenden in einem zusammengestürzten Gebäude in Tainan in Taiwan. Über 100 Menschen kamen bei dem Beben der Stärke von 6,4 ums Leben. (Bild: Keystone)
9. Februar: Das schwere Zugunglück bei Bad Aibling in Oberbayern mit zehn Toten und rund 80 Verletzten. Auslöser für das Zugunglück war menschliches Versagen. Der Fahrdienstleiter wurde im Dezember zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. (Bild: Keystone)
9. Februar: Ein Mitarbeiter räuchert einen Friedhoft in Lima, Peru aus. Grund ist der Zika-Virus, der sich laut der Weltgesundheitsorganisation WHO in 33 Ländern verbreitet hat. Vor allem in Brasilien und Kolumbien hätten sich Menschen mit dem Erreger angesteckt (Stand Februar 2016). (Bild: Keystone)
14. Februar: Ein Befürworter des Oppositionsführer Kizza Besigye wartet vor einer Wahlveranstaltung auf den Herausforderer des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni. Einige Tage später wurde Museveni für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt. Kizza Besigye erhielt rund 35 Prozent der Stimmen. EU-Beobachter warfen der Wahlkommission mangelnde Unabhängigkeit vor. (Bild: Keystone)
26. Februar: Trotz dichter Tränengasschwaden im Parlament in Pristina haben die Abgeordneten den amtierenden Aussenminister Hashim Thaci zum neuen Staatspräsidenten des Kosovos gewählt. Sieben Oppositionelle waren zuvor schon von der Sitzung ausgeschlossen worden, da sie im Saal Tränengas versprüht hatten. (Bild: Keystone)
28. Februar: Schauspieler Leonardo DiCaprio gewinnt seinen ersten Oscar. Er bekam den Preis in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" für seine Rolle im Film "The Revenant". Kate Winslet gratulierte ihm Backstage. (Bild: Keystone)
4. März: Die türkische Polizei ist am Freitagabend gewaltsam in das Redaktionsgebäude der oppositionellen Zeitung "Zaman" in Istanbul eingedrungen. Gegen die protestierende Menge, die sich seit dem Abend vor dem Haus versammelt hatte, sei die Polizei mit Tränengas vorgegangen. Die Zeitung war am Freitag auf einen Gerichtsbeschluss hin unter die Aufsicht einer staatlichen Treuhandverwaltung gestellt worden. (Bild: Keystone)
14. März: Aus dem provisorischen Flüchtlingslager im griechischen Idomeni sind am Montag etwa tausend Menschen aufgebrochen, um eine alternative Route ins Nachbarland Mazedonien zu finden. Sie wollen versuchen, zu Fuss die Grenze illegal zu überschreiten. (Bild: Keystone)
21. März: US-Präsident Barack Obama ist mit Kubas Staatschef Raúl Castro zu einer Unterredung zusammengekommen. Beide begrüssten sich per Handschlag im Revolutionspalast in Havanna, um anschliessend über eine Vertiefung des Annäherungsprozesses zu sprechen. (Bild: Keystone)
24. März: Das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat den früheren bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic zu 40 Jahren Haft verurteilt. Es befand ihn des Völkermordes von Srebrenica für schuldig. Es gab damals 8000 Tote. (Bild: Keystone)
24. März: Tausende Menschen gedenken den Opfern der Anschläge von Brüssel am 24. März. Bei den Selbstmordanschlägen am 22. März waren 32 Menschen getötet worden, rund 300 weitere wurden verletzt. (Bild: Keystone)
7. April: Nach langem Hin und Her tritt der isländische Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson zurück. Die Regierungskrise in Island war durch die ersten Veröffentlichungen der "Panama Papers" einige Tage zuvor ausgelöst worden. Demnach haben Gunnlaugsson und seine Frau Millionen in einer Briefkastenfirma auf den Britischen Jungferninseln geparkt. (Bild: Keystone)
23. April: Nordkorea testet wieder Kurzstreckenraketen. Bereits im März waren solche Raketen vor der Ostküste ins Japanische Meer gestürzt. (Bild: Keystone)
12. Mai: Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff muss ihr Amt abgeben. Die vorläufige Amtsenthebung wurde im August permanent gemacht. Rouseff wurden Trickserien zur Schönung des Defizits und nicht vom Kongress genehmigte Kreditvergaben vorgeworfen - sie wies die Vorwürfe zurück und sprach von einem «Putsch». (Bild: Keystone)
16. Juni: Die 41-jährige Jo Cox, eine britische Parlamentsabgeordnete, die sich gegen den Brexit ausgesprochen hatte, wurde in Nordengland erschossen. Der Angreifer soll «Britain First» gerufen haben. Er wurde im November zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann soll in seiner Wohnung Nazi-Andenken gehortet haben. (Bild: Keystone)
24. Juni: Die Briten sagen mit knapp 52 Prozent Ja zum Ausstieg aus der EU. Nach der verlorenen Brexit-Schlacht gibt Premierminister David Cameron seinen Rücktritt bekannt. (Bild: Keystone)
13. Juli: Theresa May löst David Cameron als britischer Premierminister ab. Zusammen mit ihrem Ehemann Philipp zieht sie in der Downing Street 10 in London ein. (Bild: Keystone)
15. Juli: In Nizza fährt nach dem Feuerwerk am französischen Nationalfeiertag ein Mann mit einem LKW in die Menschenmenge auf der Strandpromenade. Mindestens 84 Menschen sterben. Es stellt sich heraus, dass es sich um ein Attentat gehandelt hat. Der Täter stand mit islamistischen Organisationen in Verbindung. (Bild: Keystone)
15. Juli: In der Nacht auf den 16. Juli scheitert ein Putschversuch von Teilen des Militärs in der Türkei. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ruft zu Massenprotesten auf. Seine Regierung beschuldigt die Bewegung des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen, hinter dem Putsch zu stecken. (Bild: Keystone)
24. August: Ein starkes Erdbeben und mehrere Nachbeben haben die gesamte Region zwischen Umbrien, Latium und den Marken erschüttert. Besonders betroffen ist die Kleinstadt Amatrice.Die Beben kosten rund 280 Menschen das Leben. (Bild: Keystone)
4. September: Papst Franziskus spricht Mutter Theresa heilig. (Bild: Keystone)
2. Oktober: Die Mehrheit der Kolumbianer erteilt dem Friedensvertrag mit der Guerilliaorganisation Farc in einer Volksabstimmung eine Absage Zum Frieden kommts trotzdem: Ein revidiertes Abkommen erhält im Dezember den Segen beider Parlamentskammern. (Bild: Keystone)
13. Oktober: Eine russische Rakete brachte Flug MH17 über der Ostukraine zum Absturz: Zu diesem Schluss kommen niederländische Ermittler. Hauptindiz dafür sind Geschossteile, welche die Ermittler in Teilen des Cockpits, des Flügels sowie in Leichen der Opfer fanden. (Bild: Keystone)
11. Oktober: Samsung stellt die Produktion seines feuergefährlichen Galaxy Note 7 endgültig ein. Erst vor wenigen Wochen hatte Samsung eine globale Austauschaktion für das im August eingeführte Note 7 wegen Brandgefahr der Akkus in die Wege geleitet. (Bild: Keystone)
13. Oktober: Der thailändische König Bhumibol Adulyadej ist am Donnerstag nach langer Krankheit gestorben. Er wurde 88 Jahre alt. (Bild: Keystone)
26. Oktober: In Calais wird das Flüchtlingscamp geräumt. Das als «Dschungel von Calais» bekannte Lager am Ärmelkanal wird vollständig aufgelöst. Nach jüngsten offiziellen Zahlen leben dort rund 6500 Migranten unter schwierigen Bedingungen. (Bild: Keystone)
27. Oktober: Bewohner der mittelitalienischen Stadt Caminero finden provisorische Unterkunft in einer Turnhalle. Wieder hat die Erde in der Region stark gebebt. Wie durch ein Wunder gibt es keine Todesopfer. diesmal ist es eines der stärksten Beben in dem Land seit Jahrzehnten. am 23. August hatten Erdbebenstösse in Mittelitalien mindestens 250 Todesopfer gefordert. (Bild: Keystone)
31. Oktober: Nach der Schliessung vieler kritischer Medien gehen die türkischen Behörden gegen die wichtigste verbliebene Oppositionszeitung "Cumhuriyet" vor: Chefredaktor Murat Sabuncu und mindestens zwölf Mitarbeiter wurden festgenommen. (Bild: Keystone)
8. November: Donald Trump wird zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Auf ihn entfallen 290 Wahlmännerstimmen. Die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, unterliegt mit 232 Wahlmännerstimmen. (Bild: Keystone)
16. November:Mitte Oktober hatte ein Bündnis unter Führung der irakischen Armee eine gross angelegte Offensive aus mehreren Richtungen auf Mossul gestartet. Vom Osten her drangen Einheiten rasch in das Stadtgebiet vor. Der Vormarsch hatte sich zuletzt aber mehr und mehr verlangsamt. (Bild: Keystone)
29. November: 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl in der Ukraine haben Spezialisten in einem historischen Schritt eine gigantische Schutzhülle über die Atomruine geschoben. (Bild: Keystone)
30. November: Die heftigen Kämpfe in der syrischen Metropole Aleppo haben laut UNO-Angaben rund 400'000 Menschen aus ihrem Zuhause vertrieben. Nach erbitterten Kämpfen haben die syrischen Regierungstruppen am Wochenende einen wichtigen Teil der Grossstadt Aleppo von den Rebellen erobert. (Bild: Keystone)
25. November: Die Strassen von Esperanza auf Kuba sind gesäumt von Menschen, die Fidel Castros leiblichen Überresten die Ehre erweisen. Der kubanische Revolutionsführer stirbt 90-jährig in Havanna. Bereits seit 2008 war Castros Bruder Raúl mit der Führung der Amtsgeschäfte beauftragt. (Bild: Keystone)
4. Dezember: Der unabhängige Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen gewinnt die Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich. In der Stichwahl trifft er auf den Rechtspopulisten Norbert Hofer (FPÖ). Die Präsidentschaftswahl war gekennzeichnet von mehreren Pannen, die zu Wiederholungen und Verschiebungen des Urnengangs führten. (Bild: Keystone)
12. Dezember: Der frühere portugiesische Regierungschef António Guterres hat seinen Amtseid als neuer UNO-Generalsekretär abgelegt. Er folgt auf den Südkoreaner Ban Ki Moon, der während zehn Jahren an der Spitze der UNO stand. (Bild: Keystone)
12. Dezember: Der «Verschrotter» geht. Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi, als Kämpfer gegen das italienische politische Establishement angetreten, tritt nach knapp zwei Jahren im Amt zurück. Er über gibt das Amt (und auf dem Bild die Schlüssel des Präsidentenpalasts) seinem Nachfolger Paolo Gentiloni (links). (Bild: Keystone)
19. Dezember: Bei einem Anschlag mit einem LKW auf einen Berliner Weihnachtsmarkt werden 12 Personen getötet und fast 50 verletzt. Der IS bekennt sich zu dem Anschlag. Der mutmassliche Täter wird vier Tage später in Mailand von der Polizei erschossen. (Bild: Keystone)

1.Januar: In der Silvesternacht auf den 1. Januar wurden beim Kölner Hauptbahnhof massenhaft junge Frauen belästigt. Über 100 Anzeigen gingen in der Folge bei der Kölner Polizei ein, die meisten davon wegen sexueller Übergriffe, zwei wegen Vergewaltigung. Ungeachtet der konkreten Hintergründe haben die Ereignisse eine Debatte über den Umgang mit Migranten und Flüchtlingen angeschoben. Dafür mitverantwortlich ist nicht zuletzt das lange Schweigen der öffentlich-rechtlichen Medien, die über die Vorfälle erst Tage nach Neujahr berichtet haben. (Bild: Keystone)

5. Januar: Pierre Boulez (90) –Der französische Komponist und Dirigent war einer der bedeutendsten Vertreter der musikalischen Avantgarde. Seine Interpretation von Richard Wagners "Ring des Nibelungen" in den 1970er Jahren bei den Bayreuther Festspielen machte international Furore. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))
28 Bilder
10. Januar: David Bowie (69) – Der britische Rockmusiker gehörte zu den einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte. Im Laufe seiner Karriere erfand er sich immer wieder neu. Zu seinen berühmtesten Liedern zählen "Let's Dance", "Heroes" und "Life on Mars". (Bild: Keystone)
19. Januar, Ettore Scola (84) – Der Regisseur Scola begann seine Karriere 1953 als Drehbuchautor. Seinen ersten Film "Frivole Spiele" drehte er 1964. In dem innovativen Film spielt Vittorio Gassman in mehreren Rollen den Verführer. Zu Scolas Werken gehörte auch "Ein besonderer Tag" mit Marcello Mastroianni und Sophia Loren, der 1977 für einen Oscar nominiert war. (Bild: Keystone)
19. Februar: Umberto Eco (84), der italienische Schriftsteller, Professor und Universalgelehrte, hier am 1. August 2015 in Mailand, als er darauf wartet, Leonardo Da Vincis Bild 'Das Abendmahl' zu sehen. (Bild: Keystone (Archiv) / Daniel Dal Zennaro)
6. März: Nancy Reagan (94) – Die frühere US-Filmschauspielerin stand als First Lady fest an der Seite ihrer grossen Liebe Ronald Reagan. Er amtierte von 1981 bis 1989 als US-Präsident. Sie hatten sich als junge Schauspieler in Hollywood kennengelernt. Ihr "Ronnie" starb 2004 an Alzheimer. (Bild: Keystone)
24. März: Johan Cruyff (68) – Die niederländische Fussball-Legende wurde mit seinem Land 1974 Vize-Weltmeister und prägte auch als Trainer des FC Barcelona eine Ära. So führte Cruyff die Katalanen 1992 zum Sieg im Europapokal der Landesmeister, den er als Spieler dreimal mit Ajax Amsterdam gewonnen hatte. (Bild: Keystone)
3. Juni: Alphons Egli (91) – Der Luzerner Alt-Bundestat war von 1983 bis 1986 Mitglied des Bundesrats. Zuvor war er Luzerner Regierungsrat und Ständerat. Obwohl er nur vier Jahre Bundesrat war, prägte Egli den Umweltschutz über die Landesgrenze hinaus. (Bild: STR (KEYSTONE))
3. Juni: Muhammad Ali (74) – Die Boxlegende war dreifacher Weltmeister im Schwergewicht und 1960 Olympiasieger im Halbschwergewicht. Damals hiess der US-Afroamerikaner noch Cassius Clay. Erst nach seinem Übertritt zum Islam 1964 nahm er den Namen Muhammad Ali an. 1999 ernannte ihn das IOC zum "Sportler des Jahrhunderts". (Bild: JOHN ROONEY (AP))
8. Juni: Pierre Aubert – Alt SP-Bundesrat Pierre Aubert war in der Landesregierung Aussenminister und bekleidete zweimal das Amt des Bundespräsidenten. (Bild: Keystone)
18. März:. Guido Westerwelle (54) – Der FDP-Politiker gehörte seit den 1980er Jahren zu den führenden Figuren der bundesdeutschen Politik. Der erfolgreiche Wahlkämpfer war zwischen 2009 und 2013 Bundesaussenminister. In den ersten beiden Jahren der schwarz-gelben Koalition bis zu seinem Rücktritt vom Amt des FDP-Chefs 2011 war er auch Vizekanzler. (Bild: Keystone)
31. März: Hans-Dietrich Genscher (89) – Der FDP-Politiker und langjährige Aussenminister (1974-1992) war ein massgeblicher Architekt der deutschen Einheit. Der Mann im gelben Pullover gehörte zu den beliebtesten Spitzenpolitikern und den prägenden Persönlichkeiten der Liberalen. Er war von 1974 bis 1985 Vorsitzender der FDP. (Bild: Keystone)
19. April: Estelle Balet (21) – Die Weltmeisterin der Freeride World Tour (FWT) wird bei Dreharbeiten für einen Film von einer Lawine in den Tod gerissen. Balet war nach ihrem Weltmeistertitel im März 2015 zum Star derr Szene. (Bild: Keystone)
21. April: Prince (57) – Der US-Popmusiker galt als einer der bedeutendsten Musiker der vergangenen Jahrzehnte. Von dem siebenfachen Grammy-Gewinner stammen Welthits wie "Purple Rain", "Sign O' The Times", "Kiss" und "When Doves Cry". Er produzierte Alben und schrieb Songs für andere Musiker. (Bild: Keystone)
19. Juni: Götz George (77) – Der Sohn des Schauspielers Heinrich George bleibt einem Millionenpublikum vor allem als "Tatort"-Kommissar Horst Schimanski in Erinnerung. George verkörperte den schnoddrigen Polizisten aus dem Ruhrgebiet binnen 32 Jahren 48 Mal. Unvergesslich ist auch seine Kinorolle als homosexueller Massenmörder Fritz Haarmann in "Der Totmacher" (1995). (Bild: ROBERTO PFEIL (AP dapd))
27.Juni: Bud Spencer (88) – Der italienische Schauspieler drehte mit Terence Hill Filme wie "Vier Fäuste für ein Halleluja" und "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle". Das ungleiche Duo prägte den Italo-Western. In Neapel als Carlo Pedersoli geboren, war er in den 1950er Jahren mehrfach italienischer Schwimmmeister und nahm an Olympischen Spielen teil. (Bild: MATTHIAS RIETSCHEL (AP))
2. Juli: Elie Wiesel (87) – Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger galt vielen als "Gewissen der Welt". Der in New York lebende Schriftsteller, dessen Eltern und Schwester von den Nazis ermordet worden waren, hatte sich für die Erinnerung an den Holocaust eingesetzt. (Bild: BELA SZANDELSZKY (AP))
19. Juli: Clown Dimitri (80) – Mitten aus dem künstlerischen Schaffen ist Clown Dimitri überraschend gestorben. Zwei Tage vor seinem Tod hatte er im Stück «Sogno di un'altra vita» auf der Bühne gestanden. (Bild: CARLO REGUZZI (TI-PRESS))
24. August: Walter Scheel (97) – Der frühere Bundespräsident trat 1946 in die FDP ein und war von 1968 bis 1974 Parteichef. Als Aussenminister und Vizekanzler in der SPD/FDP-Koalition von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) von 1969 bis 1974 setzte er mit Brandt die Ostverträge durch. Sehr populär wurde er als singender Bundespräsident ("Hoch auf dem gelben Wagen"). (Bild: Keystone)
29. August: Gene Wilder (83) – Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur zählte in den 1970er und 1980er Jahren zu Hollywoods bekanntesten Komikern. Mit skurrilen Komödien wie "Frankenstein Junior", "Is' was, Sheriff?" und "Die Glücksjäger" brachte er Millionen Zuschauer zum Lachen. (Bild: Keystone)
6. September: Liliane Uchtenhagen (88) – Die Zürcher SP-Politikerin wurde als eine der ersten Frauen in den Nationalrat gewählt und als erste Frau für eine Bundesratswahl aufgestellt - allerdings ohne Erfolg. (Bild: Keystone)
16. September: Carlo Azeglio Ciampi (95) – Der ehemalige italienische Staatspräsident (1999-2006) galt in turbulenten politischen Zeiten als das "Gewissen der Nation". Für seine Verdienste in der Europapolitik bekam er den Karlspreis. Dem gebürtigen Toskaner lag viel an den deutsch-italienischen Beziehungen. (Bild: KEYSTONE/AP/FRANCESCO PECORARO)
28. September: Simon Peres (93) – Israels Ex-Präsident war zwei Mal Regierungschef und mehrmals Minister. Den Friedensnobelpreis hatte er 1994 als Aussenminister gemeinsam mit dem damaligen Ministerpräsidenten Izchak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat erhalten. Peres, Staatspräsident von 2007 bis 2014, war klar für eine Zwei-Staaten-Lösung in Palästina. (Bild: DAN BALILTY (AP))
13. Oktober: König Bhumibol Adulyadej (88) – Der thailändische König war seit mehr als 70 Jahren im Amt und damit der am längsten amtierende Monarch der Welt. Wie ein Gottkönig verehrt, verbrachte er die letzten Jahre meist im Hospital in Bangkok. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
11. November: Leonard Cohen (82) – Seinen Durchbruch als Sänger und Songschreiber schaffte der Kanadier in den 1960er Jahren in New York. Dort lebte er im legendären Chelsea Hotel und lernte Kollegen wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Janis Joplin kennen. Songs wie "Hallelujah", "Suzanne" oder "So long Marianne" machten Cohen weltberühmt. (Bild: YOAN VALAT, YOAN VALAT (EPA FILES))