Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HITZEWELLE: Feuerverbot in der ganzen Zentralschweiz

Seit heute gelten in allen sechs Zentralschweizer Kantonen Feuerverbote. Nach Zug und Luzern hat am Freitag auch Schwyz ein allgemeines Feuerverbot erlassen. Uri verbot wie schon Obwalden und Nidwalden das Feuern im Wald.
Fredy Achermann von der Stützpunkt Feuerwehr Nidwalden montiert das Feuerverbotsschreiben bei einem Grill- und Picknickplatz am Stanserhorn in Stans. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Fredy Achermann von der Stützpunkt Feuerwehr Nidwalden montiert das Feuerverbotsschreiben bei einem Grill- und Picknickplatz am Stanserhorn in Stans. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die derzeitige Trockenheit habe in weiten Teilen der Schweiz zu einer erhöhten Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen geführt, teilte das Umweltdepartement des Kantons Schwyz am Freitag mit. Im Kanton Schwyz gelte deswegen ab sofort ein allgemeines Feuerverbot.

Gemäss der Mitteilung ist es bis auf Widerruf verboten, im Freien Feuer zu entfachen oder brennende Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen. Auch das Grillieren an Feuerstellen im Freien sowie das Abbrennen von Feuerwerken ist untersagt. Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit Gas- oder Holzkohlegrill sowie in festen Cheminées.

Das Feuerverbot im Kanton Uriist weniger umfassend und gilt nur für den Wald. Es sei ab sofort verboten, im Wald und in Waldesnähe ein Feuer zu entfachen, teilte die Urner Sicherheitsdirektion mit.

Das Verbot, in und in der Nähe von Wäldern ein Feuer zu entfachen, gilt auch für fest eingerichtete Feuerstellen. Auch die Benützung von selbst mitgebrachten Holz- oder Kohlegrills ist untersagt.

Wegen der grossen Waldbrandgefahr ist es in Uri auch verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. Feuerwerk darf nur noch eingeschränkt eingesetzt werden. Es müsse zwingend ein Abstand von mindestens 200 Meter zum Wald und Waldrändern eingehalten werden, teilte die Sicherheitsdirektion mit.

Wie lange die Verbote gelten, ist offen. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen werde die Hitze noch mindestens eine Woche andauern, teilte das Schwyzer Umweltdepartement mit. Kurze Gewitterregen entschärften die Situation nicht. Eine Entspannung der Gefahrenlage sei frühestens nach einer intensiven Regenphase von mindestens zwei Tagen zu erwarten.

Auch im Kanton Nidwaldengilt für das ganze Kantonsgebiet ab sofort ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern. Das Verbot beinhaltet insbesondere auch das Grillieren an Feuerstellen, auf Feuerschalen und auf Einweg-Grills sowie das Steigenlassen von Heissluftballons und Himmelslaternen, welche durch offenes Feuer angetrieben werden. Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von 200
Metern zum Wald eingehalten werden.

Bereits am Donnerstag hatten die Kantone Luzern, Zug und Obwalden ein Feuerverbot erlassen.

HINWEIS: Weitere Infos auf www.waldbrandgefahr.ch

Saumässige Abkühlung: Bauer Kurt Helfenstein aus Sempach duscht seine Schweine mit Wasser. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Badespass bei den Badeinseln in Seedorf. Mit Wasserkanonen wird gegen die Hitze vorgegangen. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Abkühlen mit Wasserspielen in der Badi Rotkreuz. (Bild: Christian Herbert Hildebrand / Neue ZZ)
Den Apéro bei 30C im Pool geniessen ist eine Wohltat, hier in Rain. (Bild: Leser Xaver Husmann)
Weizenernte - Bei diesem Wetter sind die Mähdrescher bis spätabends auf den Feldern, hier in Grosswangen. (Bild: Hedy Muff-Ruckli)
In Kerzers müssen Gemüsefelder bewässert werden. (Bild: Keystone)
Der heisseste Job, den die Schweiz zu bieten hat, hier in Zürich. (Bild: Keystone)
Nicht nur Pflanzen haben Durst... (Bild: Keystone)
...auch Festivalbesucher brauchen viel Flüssigkeit. (Bild: mte)
Aber nichts geht über einen Sprung ins Kühle Nass: Hier in der Badi von Mendrisio. (Bild: Keystone)
Eingepackt: Ein Vlies soll Teile des Titlisgletschers - hier beim Gletscherpark - vor der Sonneneinstrahlung und somit vor dem Schmelzen schützen. (Bild: Pius Amrein)
Am Abend werden die Temperaturen etwas angenehmer - hier ein Boot auf dem Genfersee. (Bild: Keystone)
Noch ein Hitzeberuf - weit und breit kein Schatten in Sicht: Marek Markovic repariert in der Sommerhitze ein Dach in Gottlieben. (Bild: Donato Caspari)
Beliebt ist bei Hitze auch das Wasserspiel auf dem Bundesplatz in Bern. (Bild: Keystone)
In so einem Sommer wird jeder zur Wasserratte. (Bild: Keystone)
Auch eine Dusche tut ihre Dienste. Hauptsache kalt. (Bild: Keystone)
Im Heissluftballon bei Montreux könnte es doch etwas heiss sein. Dann doch lieber Standup-Paddeln. (Bild: Keystone)
Genau so stellen wir uns einen perfekten Sommertag vor: Junge Menschen geniessen das herrliche Sommerwetter an der Aare in Muri bei Bern. (Bild: Keystone)
Aareschwimmer und Schlauchbootfahrer geniessen den schönen Sommer. (Bild: Keystone)
Heiss begehrt: Kaltes Wasser. (Bild: mte)
Kühlt zuerst von aussen und dann von innen. (Bild: mte)
Jede Wasserquelle wird zum Anziehungspunkt.. (Bild: Keystone)
Glücklich ist, wer einen Sonnenschirm besitzt. (Bild: mte)
Auch ein Badetuch kann Schatten spenden. (Bild: mte)
Ja, bitte doch, zweimal drücken. (Bild: mte)
Ein Bauer mäht sein Feld, aufgenommen in Dielsdorf. (Bild: Keystone)
26 Bilder

Die Schweiz schwitzt

sda/rem

Derzeit verboten: Grillieren im Wald beim Stanserhorn. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Derzeit verboten: Grillieren im Wald beim Stanserhorn. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die Trockenheit in der Zentralschweiz ist gross, im Bild im Gebiet Hürital in Unterägeri. (Bild Werner Schelbert)

Die Trockenheit in der Zentralschweiz ist gross, im Bild im Gebiet Hürital in Unterägeri. (Bild Werner Schelbert)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.