Hochlandrinder erobern die Schweiz immer mehr

Halter der Hochlandrinder geraten über ihre Tiere ins Schwärmen. Sie sind unkompliziert, fressen praktisch alles und geben gutes Fleisch: Die schottischen Hochlandrinder sind in der Schweiz auf Siegeszug.

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Schottische Hochlandrider kommen in Rothenthurm an. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Schottische Hochlandrider kommen in Rothenthurm an. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Sie ist sonst das Zuhause von urchigen braunen Schwyzer Milchkühen, die kantonale Viehmarkthalle in Rothenthurm. Am Samstag aber wurden hier 60 zottige schottische Hochlandrinder aufgeführt und einem kleinen Publikum gezeigt. Ihre Züchtervereinigung hatte zur Tierschau geladen. Die ausgestellten Tiere wurden bewertet.

Walter Schluep, Präsident der Schweizer Züchter des schottischen Hochlandrinds, erhielt ab 1989 die ersten Jungtiere aus dem Basler Zoo. «Bis 1994 aber durften keine neuen Hochlandrinder in die Schweiz importiert werden. Gehalten werden durften sie bis zu jenem Zeitpunkt nur in Zoos oder in einem Zirkus, dies zum Schutz der einheimischen Rinderrassen in der Schweiz.»

Mit dem Fall des Importverbots wurde in der Schweiz ab 1994 auch die Zucht der schottischen Hochlandrinder möglich. Heute ist der Bestand dieser Rasse auf etwa 10'000 Tiere angewachsen, laut Schluep leben sie bei etwa 800 Züchtern.

Bert Schnüriger

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