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HOCHSCHULE RAPPERSWIL: Schwyz will Trägervereinbarung nicht beitreten

Der Schwyzer Regierungsrat lehnt den Beitritt zur neuen Trägervereinbarung für die Hochschule Rapperswil (HSR) ab. Als Grund nennt er die äusserst angespannte finanzielle Lage des Kantons.
Campus der Hochschule Rapperswil. (Bild: PD / HSR)

Campus der Hochschule Rapperswil. (Bild: PD / HSR)

Die geltende Vereinbarung über die Hochschule Rapperswil wurde im Jahr 2000 unter den damaligen vier Trägerkantonen Zürich, St. Gallen, Schwyz und Glarus abgeschlossen.

Als der Kanton Zürich seine Mitträgerschaft auf Ende des Studienjahrs 2007/2008 gekündigt hatte, übernahm der Kanton St. Gallen bis zum 30. September 2016 im Sinne einer Übergangsfinanzierung die durch den Austritt des Kantons Zürich verursachten Mehrkosten.

Die beiden Trägerkantone Schwyz und Glarus haben - wie im Projektverlauf vorgesehen - die bestehende Trägervereinbarung aus dem Jahr 2000 vorsorglich gekündigt. Sonst hätten sie nach Ablauf der befristeten Übergangsfinanzierung wesentliche Mehrkosten tragen müssen, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Montag mit.

Neue Vereinbarung erarbeitet

In Zwischenzeit erarbeiteten Vertreter der Trägerkantone St. Gallen, Schwyz und Glarus nach "langen Verhandlungen" eine neue Trägervereinbarung, heisst es weiter.

Diese sieht vor, dass der Kanton St. Gallen die Führungsrolle übernimmt, die Mitträgerkantone Schwyz und Glarus im Hochschulrat mitwirken und bei wichtigen Geschäften weiterhin Mitbestimmungsrecht und Entscheidungskompetenzen haben.

Der Beitrag, den die Mitträgerkantone zu leisten haben, ist direkt abhängig von der Anzahl der Studierenden. Bei rund 110 Schwyzer Studentinnen und Studenten an der HSR müsste der Kanton Schwyz einen Beitrag von rund 1,9 Mio. Franken leisten. Diese Kosten müsste der Kanton auch übernehmen, wenn die Studenten an einer anderen Fachhochschule immatrikuliert wären.

Hinzu kommt gemäss der neuen Vereinbarung als Mitträger ein Zuschlag von 90 Prozent, also rund 1,7 Mio. Franken. Insgesamt müsste der Kanton also rund 3,6 Mio. Franken zahlen.

Keine Nachteile für Studenten

Nun aber beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat "aufgrund der äusserst angespannten finanziellen Lage im Kanton Schwyz", der neuen Vereinbarung nicht beizutreten.

Dieser Entscheid werde dadurch erleichtert, dass der Nicht-Beitritt zu keinerlei Nachteilen für Schwyzer Studentinnen und Studenten an der HSR führen würde, heisst es weiter.

Der Kantonsrat wird voraussichtlich im Herbst definitiv über den Betrag zur neuen Vereinbarung entscheiden. In den Kantonen St. Gallen und Glarus haben die Regierungen den Beitritt zur neuen Trägervereinbarung gutgeheissen und legen die Vorlage dem Parlament zur Genehmigung vor. (sda)

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