HOCHSCHULEN: Ein strenges Verfahren für Professoren

Im Grunde kann sich jeder, der möchte, mit einem Doktortitel schmücken. Wer aber unter falschem Titel arbeitet, verstösst gegen das Gesetz.

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Willi Stadelmann, Direktor der Pädagogischen Hochschule Goldau. (Bild Peter Appius/Neue SZ)

Willi Stadelmann, Direktor der Pädagogischen Hochschule Goldau. (Bild Peter Appius/Neue SZ)

Nicht jeder Doktor- oder Professorentitel hält, was er verspricht. An Freien Universitäten werden Diplome vergeben, die staatlich gar nicht anerkannt sind.

An der Pädagogischen Hochschule Goldau sind zurzeit vier Personen tätig, die den Titel «Professor Doktor» tragen. Sind sie berechtigt, diesen Titel zu tragen? Die «Neue Schwyzer Zeitung» hat bei Professor Doktor Willi Stadelmann, Direktor der PHZ, nachgeforscht. «Wir stellen hohe Anforderungen, was den Professorentitel betrifft», sagt Stadelmann. Voraussetzungen dafür sind unter anderem eine abgeschlossene Hochschulausbildung des Dozierenden und namhafte Forschungsergebnisse oder hohe künstlerische oder gestalterische Leistungen. Diese behördlich anerkannten Angaben können nur von Instanzen verliehen werden, welche aufgrund des Gesetzes dazu befugt sind.

Professor auch ohne Promotion
Im Falle der PHZ Goldau ist der Konkordatsrat der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz berechtigt, Professorentitel zu verleihen. Bevor ein solcher Antrag jedoch dem Konkordatsrat vorgelegt wird, prüft die Titelvergabekommission die erforderlichen Leistungsnachweise des betreffenden Dozierenden. «Es ist gesamtschweizerisch eines der strengsten Verfahren», so Stadelmann.

Nadia Reichlin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.