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HOCHWASSER: Besserer Hochwasserschutz für die Obere March

In der Oberen March soll es weniger oft zu Überschwemmungen kommen. Der Schwyzer Regierungsrat hat den neu erarbeiteten Regionalen Entwässerungsplan genehmigt und damit für behördenverbindlich erklärt, wie das Umweltdepartement am Montag mitteilte.
Bei Tuggen tritt die Alte Linth nach starken Regenfällen oft über die Ufer. (Bild: PD)

Bei Tuggen tritt die Alte Linth nach starken Regenfällen oft über die Ufer. (Bild: PD)

Immer wieder kommt es im Siedlungsgebiet der Oberen March zu Überflutungen. Diese gefährdeten die wirtschaftliche Nutzung des Gebietes, schreibt das Umweltdepartement.

Betroffen sind die Schwyzer Gemeinden Tuggen, Schübelbach, Reichenburg und Wangen sowie Benken im Kanton St. Gallen. Der Regionale Entwässerungsplan wurde sowohl vom Kanton Schwyz wie auch vom Kanton St. Gallen unterstützt.

Der Entwässerungsplan listet 19 Massnahmen auf. Eine bedeutende Schwachstelle im Hochwasserschutz sind die Brücken und Durchlässe im oberen Siedlungsgebiet sowie beim Tuggenerkanal.

Um die Massnahmen umzusetzen, soll nun eine Projektträgerschaft gegründet werden. Danach sollen die Massnahmen nach Prioritäten geordnet werden.

(sda)

Hier besteht Handlungsbedarf:

– Die grössten Schwachstellen im Hochwasserschutz bilden Brücken und Durchlässe am oberen
Rand der Siedlungsgebiete sowie im Bereich Tuggenerkanal. Ziel ist eine Entschärfung dieser Situation
in Siedlungsgebieten und natürlichen Flächen. Neben den unter Objektmassnahme Nr. 13
„Erhöhung der Hochwassersicherheit von Tuggen“ erwähnten möglichen Massnahmen soll auch das
Pumpwerk Grynau mit Rückstausperre bei der Bearbeitung wieder aufgegriffen und diskutiert werden.

– Mängel im Gewässerschutz bei Trockenwetter sind im Bereich der Abwassereinleitungen feststellbar.
Technische Massnahmen sollen helfen, die Gewässerqualität zu verbessern.

– Bei Regenwetter stellen direkte und indirekte Einleitungen aus Siedlungs- und Bewirtschaftungsgebieten
weitere Schwachstellen dar. Bedeutend sind insbesondere Belastungen durch die Landwirtschaft,
Mischwasserentlastungsanlagen und Verkehrsflächen. Ziel ist es, die Qualität der Gewässer
durch lokale, natürliche sowie technische Massnahmen in der Abwasserbehandlung zu
verbessern.

– Naturfremde, stark verbaute und vorwiegend künstliche Gewässer (Kanäle) beeinträchtigen die
ökologische Qualität im Linthgebiet. Bewirtschaftungsmassnahmen für Siedlungsflächen, Kanäle
und Gräben sind mitentscheidend, um ökologische Defizite zu beheben und langfristig eine Revitalisierung
und damit Aufwertung des sensiblen Gewässernetzes in der Ebene zu erzielen.

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